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DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

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bokman
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Beitrag bokman » 26.05.2018, 12:35 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

supervisior hat geschrieben:Ich versteh grad weder die Diskussion um personalisierte/nicht personalisierte Anzeigen, noch dass Adsense eine Auswahlmöglichkeit anbietet?!

Liest man sich den ersten Satz gleich unterhalb der Überschrift des folgenden Links durch, erübrigt sich doch augenscheinlich jede Überlegung, oder doch?!

https://support.google.com/adsense/answ ... rsonalized

Code: Alles auswählen

Google präsentiert Ihren Nutzern im EWR ausschließlich nicht personalisierte Werbung.
Aber mal komplett losgelöst davon, werde ich grad den Teufel tun und etwas ändern. Seit Inkrafttreten dieser Verordnung hat sich mein RPM und CPC verzwanzigfacht

Man hat die Wahl ob man personalisierte oder nicht personalisierte Adsense Anzeigen schalten möchte. Das erste verlangt aber laut DSGVO und Google, dass man die Besucher um Erlaubnis bittet also per Opt-In, dass personalisierte Werbung geschaltet werden darf, und an welche Anbieter ihre Daten eventuell fließen. Man sollte alle Anbieter aufzählen (laut Google ca. 200).

Das zweite bedarf keines Opt-In, lediglich einer Belehrung und die Aufnahme in die Datenschutzbestimmungen das die Website/Blog Google Adsense nutzt.

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FRANKFURT
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Beitrag FRANKFURT » 26.05.2018, 12:40 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Mir ist nur ein Beispiel bekannt "RedTube-Abmahnaffäre". Nicht persönlich. Da stand auch erst mal eine Software im Raum, die es ermöglichst haben soll IP-Adressen auszuspähen. Ob gerechtfertigt oder nicht, Scherereien hat man leider erst mal am Bein. UND dann will ich sehen wie einer dagegen ankämpft wenn ihm auf den ersten Blick glaubhaft unterstellt wird "personalisierte Werbung" mit Tracking genutzt zu haben.

Ich bin kein Software-Entwickler oder IT-Spezialist und dennoch halte ich eine Software die permanent Webseiten ansteuert und deren Werbeformen ausspäht für nicht unmöglich. Bei solchen Abmahnungen geht es ja meistens um Geld durch Masse. Wird sich der eine oder andere Anwalt ausrechnen, ob es sich lohnt, eine Software in Auftrag zu geben die ihm am Ende mehr einbringt als die Herstellung gekostet hat. Das ist aber jetzt schon sehr starke Stimmungsmache, aber dennoch nicht ganz unbegründet.

Ich bin überhaupt nicht von "personalisierter Werbung" überzeugt. Habe ich auch in dem anderen Beitrag geschrieben. Mir erschließt sich einfach nicht warum Nutzer beim Besuch eines bestimmten Webseitenthemas (z.B. Elektronik) dann Werbung von Suchanfragen (z.B. Unterhosen) vergangener Tage angezeigt bekommen. Macht für mich keinen Sinn. Viele wollen aber an der Art dieser Werbung festhalten und suchen Schlupflöcher und Möglichkeiten. Ich weiße nur daraufhin, das in Deutschland sehr viele Anwälte unterwegs snd die Zusatzeinnahmen nicht scheuen und genau auf solche Helden warten.

Ganz ehrlich, ein sogenannter "Geschädigter" ist noch das leichteste was der Anwalt aus dem Hut zaubern kann.

Ich glaub, unsere Meinungen sind nicht soweit voneinander entfernt wie es hier im ersten Augenblick erscheint. :D

Bodo99
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Beitrag Bodo99 » 26.05.2018, 12:50 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

FRANKFURT hat geschrieben: Ich bin kein Software-Entwickler oder IT-Spezialist und dennoch halte ich eine Software die permanent Webseiten ansteuert und deren Werbeformen ausspäht für nicht unmöglich.
Das Gute ist, sobald bekannt ist, welche Software das ist, kann man sie auch blockieren, sodass sie die Seite nicht mehr scannen kann. Schlussendlich wird das für die Abmahner dann immer auf Handarbeit hinaus laufen.

supervisior
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Beitrag supervisior » 26.05.2018, 12:55 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

bokman hat geschrieben:
Man hat die Wahl ob man personalisierte oder nicht personalisierte Adsense Anzeigen schalten möchte. Das erste verlangt aber laut DSGVO und Google, dass man die Besucher um Erlaubnis bittet also per Opt-In, dass personalisierte Werbung geschaltet werden darf, und an welche Anbieter ihre Daten eventuell fließen. Man sollte alle Anbieter aufzählen (laut Google ca. 200).

Das zweite bedarf keines Opt-In, lediglich einer Belehrung und die Aufnahme in die Datenschutzbestimmungen das die Website/Blog Google Adsense nutzt.
Genau darin sehe ich das Problem. Um das rechtskonform umsetzen zu können, müsste schon vor dem Laden einer Seite diese Möglichkeit angezeigt werden und das müsste von Google kommen, aber nicht vom Publisher. Technisch zwar auch möglich, aber das würde den Google Bot ins Schleudern bringen, weil der keine Cookies oder Session Infos speichert. Also würde der Bot eine weiße Seite sehen, also mal ganz kräftig ins Knie gef***.

Adsense bietet zwar Möglichkeiten an, wie man eine Zustimmung einbinden kann, aber diese Hilfetools sind auch nur der übliche Cookie Blabla, der dann auf die Datenschutzerklärung verweist.

bokman
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Beitrag bokman » 26.05.2018, 13:11 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

supervisior hat geschrieben:
bokman hat geschrieben:
Man hat die Wahl ob man personalisierte oder nicht personalisierte Adsense Anzeigen schalten möchte. Das erste verlangt aber laut DSGVO und Google, dass man die Besucher um Erlaubnis bittet also per Opt-In, dass personalisierte Werbung geschaltet werden darf, und an welche Anbieter ihre Daten eventuell fließen. Man sollte alle Anbieter aufzählen (laut Google ca. 200).

Das zweite bedarf keines Opt-In, lediglich einer Belehrung und die Aufnahme in die Datenschutzbestimmungen das die Website/Blog Google Adsense nutzt.
Genau darin sehe ich das Problem. Um das rechtskonform umsetzen zu können, müsste schon vor dem Laden einer Seite diese Möglichkeit angezeigt werden und das müsste von Google kommen, aber nicht vom Publisher. Technisch zwar auch möglich, aber das würde den Google Bot ins Schleudern bringen, weil der keine Cookies oder Session Infos speichert. Also würde der Bot eine weiße Seite sehen, also mal ganz kräftig ins Knie gef***.

Adsense bietet zwar Möglichkeiten an, wie man eine Zustimmung einbinden kann, aber diese Hilfetools sind auch nur der übliche Cookie Blabla, der dann auf die Datenschutzerklärung verweist.
Ich sehe das genauso wie du! Google hatte zwei Jahre Zeit und das entsprechende Kleingeld um eine vernünftige Lösung für seine Publisher zu ermöglichen.

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Milanex
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Beitrag Milanex » 26.05.2018, 13:30 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Anscheinend soll es im August eine Lösung geben:

https://support.google.com/adsense/answer/9031649

supervisior
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Beitrag supervisior » 26.05.2018, 13:40 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Milanex hat geschrieben:Anscheinend soll es im August eine Lösung geben:

https://support.google.com/adsense/answer/9031649
Hätte schon vom ersten Tag an verfügbar sein sollen, aber meines Erachtens auch nicht die beste Lösung. So was gehört zentral bei Google, bzw. in den Konto Einstellungen eines jeden "Android" Nutzers eingestellt, ob man personalisierte Anzeigen sehen will oder nicht und eben nicht verlagert auf jeden einzelnen Publisher.

supervisior
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Beitrag supervisior » 26.05.2018, 13:45 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Außer der Reihe mal was zum Schmunzeln....

Bild[/img]

vortex
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Beitrag vortex » 26.05.2018, 18:13 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

supervisior hat geschrieben:Natürlich ist Vorsicht geboten. Da will ich Dir ausdrücklich nicht wiedersprechen! Aber Du wirst mir doch sicherlich Recht geben, dass gegenwärtig das Chaos nicht noch größer sein kann und auch die Rechtsverdreher keine eindeutige Kenntnis haben und sich auf eher dünnes Eis begeben eine Abmahnung anzustreben.

Aber mal abgesehen davon, wird die Verordnung sehr unterschiedlich gehandhabt, was z.B. die Möglichkeit zum Opt-Out anbetrifft. Spiegel.de, Mobile.de oder "Bild.de" zeigen diesbezüglich überhaupt nichts an und verwenden auch Adsense. Von Opt-Out keine Spur?!

Und nochmal! Personalisierte Werbung ist nicht verboten. Es geht ausschließlich ums Tracken in Kombination mit personalisierten Anzeigen und für dieses Tracken muss dem Nutzer die Möglichkeit gegeben werden zu widersprechen.

Du magst ja ein gebranntes Kind sein, aber meinst nicht, dass Du etwas übers Ziel hinausschießt, wenn Du in den Raum stellst, das jemand eine Software entwickeln könnte mit der man "RECHTSSICHER" festellen kann, ob eine Anzeige personalisiert ist oder nicht? Für eine Abmahnung braucht es einen Nutzer, der seine Privatsphäre verletzt sieht. Ein Anwalt kann es nicht von sich heraus machen. Der braucht einen "Geschädigten"!

Ich sehe durch meine anerkannte Datenschutzerklärung und der Möglichkeit zum Opt-Out das Notwendige getan, um der Verordnung zu entsprechen. Darüberhinaus speichere ich keine persönlichen Daten.
Springer ist schon länger der Meinung, dass man des Users Consent nicht braucht.

Vegas
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Beitrag Vegas » 26.05.2018, 18:22 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

supervisior hat geschrieben:Außer der Reihe mal was zum Schmunzeln....
Hehe, ja aber Taxifahren als Alternative ist halt auch nicht soooo prickelnd....
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supervisior
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Beitrag supervisior » 27.05.2018, 10:48 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Fairerweise muss ich mal eine Korrekturschleife zu meinen vorherigen Äußerungen hinsichtlich der Identifikation von personalisierten Anzeigen machen. ES braucht weder ein Stück Software noch sonstige Hacks um das herauszufinden. Alle Anzeigen haben ja einen Datenschutzhinweis und da reicht es einfach diese anzuklicken und schon steht da auch welche Art von Anzeige es ist und worauf diese basiert.

Micha_Es
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Beitrag Micha_Es » 28.05.2018, 14:17 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Ich habe einen Einbruch um 65 Prozent. Das hat sich in den letzten Tagen mit nicht personalisierter Werbung bestätigt.

Bin somit am Ende...aber noch nicht so schnell, der Puffer reicht 12 Monate.

Ich habe mir aber folgendes überlegt, wie man die Thematik lösen kann und suche Leute, die das umsetzen können (ich kann´s leider nicht, da mir Beispiele fehlen).

Cookie Consent - den Banner hat mittlerweile jede Seite.
Die meisten der Nutzer lesen das nicht und klicken wegen dem Störfaktor auf OK.

Soweit die Annahme.
Was ist denn, wenn man das Ok als Zustimmung für die personenbezogene Werbung wertet...und solange das OK nicht geklickt wird, werden nicht personenbezogene Anzeigen eingeblendet?
...dem Besuch unserer Webseite stimmen Sie über die Verwendung der Nutzerinformationen durch uns und unsere Servicepartner zu.
....Widerspruch-Optionen, finden Sie in der Datenschutzerklärung...
OK

Nun aber dazu: wie baue ich den Consent Banner um?
Hat mir hier jmd. einen Tipp?


Der Vorteil: bei vielen ist die Einwilligung ja schon vorhanden und der Consent Banner wird nicht angezeigt. Aber das ist doch genau der vertretbare AUFWAND, der von Google gefordert wird!?
Und man hat die Zustimmung und auch die Widerrufsfunktion!

Ansonsten warte und hoffe ich eben auf funding Choices und sehe zu, wie mein 10 Jahre altes Werk so langsam vor sich niederbricht - nicht wegen den tollen Besucherzahlen, sondern mangels Monetarisierung. Der letzte Weg ist der Zugang über ein Entgelt...Absurd...einfach absurd das Ganze!

Noch eine Möglichkeit:
Sie haben noch 3 freie Zugänge ohne personalisierte Werbung zu dieser Webseite frei - jetzt zustimmen.

Ihr Kontingent an freien Zugängen ist verstrichen - bitte zustimmen.

Nein, das ist kein Zwang, sondern eine Wahl: take it or leave it. ich will keine kostenlos konsumierenden Leute auf meiner Seite. Das was ich mache ist Arbeit und will belohnt werden - scheinbar hat das aber keiner so richtig begriffen!?

Esteamer
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Beitrag Esteamer » 28.05.2018, 15:15 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Da das ganze mit dem Opt-In für personalisierte Anzeigen immer noch ein heiß diskutiertes Thema ist, nachfolgend mal Auszüge aus meiner Lösung, die ich aber schon wieder pausiert habe, da die Verluste schlicht zu massiv waren.

Ich habe ein internes, funktionales Cookie erstellt, das ich dsgvo_master genannt habe (ist Geschmackssache, ihr könnt es auch fuckeu oder bruesselsucks nennen, ist mir egal).

Bei Erstaufruf meiner Seite kommt der Disclaimer, der abfragt, ob Cookies und somit auch personaliserte Werbeanzeigen akzeptiert werden soll. Wenn "akzeptiert" (und nur so lässt sich der störende Disclaimer entfernen), wird das Cookie dsgvo_master gesetzt, die Haltbarkeit habe ich auf 60 Tage gesetzt.

Und dann:

Code: Alles auswählen

<body>
<h1>Meine Coole Seite</h1>
<?php
if&#40;isset&#40;$_COOKIE&#91;"dsgvo_master"&#93;&#41; && $_COOKIE&#91;"dsgvo_master"&#93; == "voraussetzung"&#41; &#123;
include "foo/bar/adsense_code_1.html";
&#125;
else &#123;
 // Mal so gar nichts machen
&#125;
?>
</body>
Leider ist es so, dass Google gemäß TOS das Nachladen von Anzeigen (z.B. via Ajax-Request) nicht mehr duldet. Aus diesem Grund habe ich nach einem Klick auf "akzeptieren" die Seite neu geladen, um möglichst vielen Usern wieder Anzeigen reinzudrücken... Ich habe nämlich viele Besucher, die nur eine Seite anschauen und dann weg sind.
Das hat jedoch zur Folge, dass der "Referer" flöten geht und es wurde nur noch Dreck an Anzeigeninhalten ausgespielt. Für Google muss das so wirken, als würde jeder Besucher per "Direktaufruf" auf meine Seite gelangen, was in der Tat sehr kurios wäre.
Ich habe den ganzen Code zwar gespeichert... wer weiß, wann ich ihn z.B. hinsichtlich der EPrivacy-Verordnung benötige... bislang rate ich aber davon ab! Es sei denn, ihr könnt Einnahmeneinbußen von >80% verkraften.

supervisior
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Beitrag supervisior » 28.05.2018, 17:15 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Respekt vor Deinem Aufwand! ;-) Ich hab mich die letzten Tage auch dabei erwischt etwas ähnliches zu kreieren, jedoch bei dem ersten Gedanken sofort wieder verworfen. Das Thema ist vor allem bei Google noch nicht mal ansatzweise zu Ende gedacht, geschweige denn überhaupt angedacht. Die erste Reaktion "mit" personalisierten Anzeigen mit 20-ig facher Erhöhung aller Werte war offenbar nur eine Momentaufnahme und bin seit heute wieder auf dem alten Level bei dem ich mir echt überlege den ganzen Adsense Kram dorthin zu befördern wo es schon länger hingehört.

Ich werde mich aber trotzdem zurückhalten und nichts tun, sprich abwarten, um dann doch mal die nicht personalisierten Anzeigen zu testen. Andererseits habe ich aber auch festgestellt, dass selbst nach dem Ändern der Einstellungen unter https://adssettings.google.com/authenticated ich trotzdem personalisierte Anzeigen präsentiert bekomme und das egal welche Seite ich aufrufe.

Der ganze Hype im Vorfeld zu dieser Verordnung scheint sich bereits 1 Tag nach Inkrafttreten verflüchtigt zu haben. So gut wie keine Pressemeldungen mehr darüber. Abgesehen davon scheinen sich die großen Medienhäuser, Verlage und jedes Unternehmen, das es sich leisten kann es darauf ankommen zu lassen, einen Dreck darum zu scheren. Man verschickt zwar fleißig Newsletter zwecks Aktualisierung der DSE, aber liest man sich die durch frag ich mich was soll der Schei*?! United-Domains.de gibt die persönlichen Daten ungekürzt an Infoscore weiter, obwohl die ohnehin nur per Vorkasse verkaufen. Das ist aber nur 1 Beispiel von vielen und immer wieder das gleiche unveränderte Schema als hätte es nie eine DSGVO gegeben.

Nachdem diese Verordnung dann wohl doch nicht so klar ist, wie man ursprünglich meinte, könnte man wegen der unklaren Sachlage fast glauben, dass es sich das alles in Wohlgefallen auflöst, obwohl ich eigentlich erwartet hätte jetzt nur noch Adsense Anzeigen von 3.Klasse Rechtsverdrehern zu sehen, die dafür werben. Aber die scheinen selbst nicht zu wissen, was Sache ist...

Esteamer
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Beitrag Esteamer » 28.05.2018, 17:43 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

supervisior hat geschrieben:Der ganze Hype im Vorfeld zu dieser Verordnung scheint sich bereits 1 Tag nach Inkrafttreten verflüchtigt zu haben. So gut wie keine Pressemeldungen mehr darüber. Abgesehen davon scheinen sich die großen Medienhäuser, Verlage und jedes Unternehmen, das es sich leisten kann es darauf ankommen zu lassen, einen Dreck darum zu scheren...
Der ganze Hype um die DSGVO ist doch eigentlich nur dadurch entstanden, dass raffinierte Juristen, Consulting-Firmen und irgendwelche selbsternannten IT-Gurus ein fettes Geschäft gewittert haben und ganz massiv auf die Paniktube gedrückt haben... Mit Erfolg.
Ich weiß echt nicht, auf wie vielen Webseiten ich in den letzten Wochen und Monaten war, auf denen mir "DSGVO-Beratung", "DSGVO-Schutz", "DSGVO-Zertifizierungen", "DSGVO-Abmahnschutz", "DSGVO-KnowHow", etc. pp. angeboten wurde. Irgendwo im Kleingedruckten stand jedoch meistens, dass man natürlich in keinem Fall haften wird, wenn man dann später doch mal in irgendeiner Form mit den Behörden und/oder Abmahnern Probleme bekommt. Logisch: Niemand will und kann Rechtssicherheit zusichern - weil niemand die Verordnung geblickt hat.

Aktuell schieben die Deutschen Medien und natürlich auch Politiker aus allen Parteien einen Empörungskrieg gegen US-Medien. So hat sich ja z.B. die Los Angeles Times dazu entschieden, den Webseitenzugriff aus Europa komplett zu unterbinden, siehe: https://www.tronc.com/gdpr/latimes.com/
Jetzt mokiert man sich darüber, dass das ja "unfair" sei und dass die Amis doch zwei Jahre Zeit gehabt hätten, um Lösungen für den europäischen Markt bereitzustellen. Ich sehe das völlig anders. Ich denke nicht, dass es an der Unfähigkeit seitens der US-Medien-Häuser liegt, sondern viel mehr am krankhaften Narzissmus der EU. Die wird jetzt einfach nicht mit der Tatsache fertig, dass man sich in Übersee offenkundig lieber von Europäern verabschiedet anstatt Zeit, Geld und Nerven ist ein völlig unverständliches System zu investieren.

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