registrieren registriertes Mitglied


Anzeige

Anzeige

DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Hier kannst Du Deine Fragen zu Google Adsense stellen.
Wolperdinger
PostRank 1
PostRank 1
Beiträge: 6
Registriert: 20.05.2018, 08:44

Beitrag Wolperdinger » 20.05.2018, 09:22 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Genau, das was Du geschildert hast, wird eintreten. Geplant als Schuss der EU in Richtung FB & Google wird zum Eigentor.

Anzeige von:

SEO Telefonberatung bei ABAKUS:
  • Schnelle & kompetente Hilfe
  • Direkte Kommunikation
  • Fachkundige Beratung
  • Geringer Kostenaufwand
Sprechen Sie uns gerne an:
0511 / 300325-0

Vegas
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 5236
Registriert: 27.10.2007, 14:07
Kontaktdaten:

Beitrag Vegas » 20.05.2018, 14:15 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

vortex hat geschrieben:Fakt ist: wenn die Pflicht zur Zustimmung tatsächlich rechtlich bindend wird, können 95% der Seiten mit dem Refinanzierungsmodell SEO-Traffic/Adsense einpacken.
Ja, aus gutem Grund verzichten viele aktuell alle auf den "Cookie Consent": Das "berechtigste Interesse" erfordert lediglich eine allgemeine Abwägung, eine Einwilligung zur Datenverarbeitung hingegen muß man nachweisen können. Einzeln, für jeden Nutzer. Zudem wären von unter 16 Jährigen eingeholte Einwilligungen nichtig.

Bei E-Mails geht das noch ganz entspannt und läßt sich gut dokumentieren, aber bei reinen Webseitenbesuchern wirds schwierig.

Esteamer
PostRank 4
PostRank 4
Beiträge: 119
Registriert: 30.07.2017, 10:44

Beitrag Esteamer » 20.05.2018, 17:30 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Ich habe nun mit großem Interesse den kompletten Thread gelesen und bin mehr oder weniger beruhigt, dass keiner wirklich Ahnung, aber jeder eine Meinung hat. Das soll jetzt nicht überheblich oder abwertend gemeint sein, denn exakt so geht es mir auch.

Zur DSGVO generell:

1. Im Netz findet man ziemlich viel "Panikmache", wenn es um die finale Einführung der DSGVO geht. Allerdings lässt sich doch sehr schnell feststellen, dass diese Panik fast ausschließlich von Personen und Berufsgruppen geschürt wird, die sich ganz große Umsätze durch die DSGVO erhoffen und (leider) auch große Umsätze mit der DSGVO einfahren werden: Anwaltskanzleien, Consulting-Agenturen, Datenschutz-Zertifzierungsstellen, Online-Marketer, Coole SEO-Blogger, etc. pp.
Immer wieder gerne als "Panik-Punsh-Line" verwendet: 20 Millionen Euro Strafe oder 4% des Jahresumsatz!
Wenn man sich hingegen mal auf offiziellen Webseiten der EU herumtreibt und/oder einigermaßen gut recherchierte journalistische Beiträge liest, wird schnell klar, dass kein "Mini-Blogger" je Gefahr laufen wird, Strafen in Millionenhöhe entrichten zu müssen.

2.) Als bekennender Verschwörungstheoretiker und Aluhut bleibe ich bei der Meinung, dass hinter der DSGVO nicht der tatsächliche Schutz vor Datenmissbrauch steht, sondern ein weiter raffinierter Schachzug, der unter dem Deckmantel des "Allgemeinwohls" auf "Totale Kontrolle" abzielt. Ich befürchte allerdings, dass der Schachzug erfolgreich sein könnte, denn bereits jetzt zeigt sich, dass viele kleine und kapital-schwache Webseitenbetreiber Angst um ihre Existenz haben und somit freiwillig das Handtuch werfen.

3.) Gäbe es kein Facebook, gäbe es keine DSGVO!

Zum Thema Adsense und DSGVO

Ich persönlich werde auf "nicht personalisierte Anzeigen" umsteigen, meine Datenschutzerklärung anpassen und meinen Hinweis auf Cookies, Drittanbieter-Cookies und den potentiellen Datenfluss in Richtung USA ein wenig markanter und aufdringlicher platzieren. Ob damit alles getan ist, weiß ich nicht. Da ich keine Alternative sehe, ohne ein nicht finanzierbares Vermögen an Rechts- und Fachkräfte auszugeben, kann das Credo zur lauten: Mut zur Lücke!

FRANKFURT
PostRank 3
PostRank 3
Beiträge: 96
Registriert: 29.07.2007, 13:03

Beitrag FRANKFURT » 21.05.2018, 19:36 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Ich habe heute bei der Google Adsense Anmeldung ein Schreiben bekommen dem ich zustimmen sollte. Ich habe mir es nicht genau durchgelesen, da meine Einwilligung zwingend war.

Wahrscheinlich ist es nur Subjektiv, aber meine Klickraten sind seitdem im Keller (ca.1%). Sonst habe ich so 3-5%. 3% ist mein schlechtester Wert.

Ist das bei euch auch so oder könnte es vielleicht mit der Umstellung auf SSL zu tun haben?
Meine Besucherzahlen sind dafür aber im normal bis guten Bereich. Also so wie immer.

Ich habe mir schon länger keine Werbung auf meinen Seiten bzw. generell meine Seiten angesehen und musste dann doch mal nachsehen was da los ist. Mir fällt auf das die ausgespielte Adsense Werbung nicht wirklich zum Seiteninhalt passt. Ist das schon länger so? Ich konnte mich noch an Zeiten erinnern, da gabs z.B. zum Thema Domain auch nur Werbung über Domain, Hosting usw. Heute lese ich was von Gelenkschmerzentherapie, Zahnfüllung oder Fett am Bau Werbung und sonstiges Zeug.

Die Werbung sieht sehr willkürlich aus. So als ob Google Adsense kein Interesse an meinem Seiteninhalt hat. :evil:

Hanzo2012
Community-Manager
Community-Manager
Beiträge: 2165
Registriert: 26.09.2011, 23:31

Beitrag Hanzo2012 » 21.05.2018, 19:49 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Die Einwilligung dürfte nichts mit den Klickraten zu tun haben. Du solltest dir aber unbedingt durchlesen, zu was du da zugestimmt hast. Da steht nämlich drin, was du mit europäischen Besuchern zu tun hast, wenn du nicht gegen die AdSense-Richtlinien verstoßen und somit deinen Account gefährden möchtest.

Anzeige von:


Hochwertiger Linkaufbau bei ABAKUS:
  • Google-konformer Linkaufbau
  • nachhaltiges Ranking
  • Linkbuilding Angebote zu fairen Preisen
  • internationale Backlinks
Wir bieten Beratung und Umsetzung.
Jetzt anfragen: 0511 / 300325-0

Esteamer
PostRank 4
PostRank 4
Beiträge: 119
Registriert: 30.07.2017, 10:44

Beitrag Esteamer » 21.05.2018, 22:45 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Hanzo2012 hat geschrieben:[...] Da steht nämlich drin, was du mit europäischen Besuchern zu tun hast, wenn du nicht gegen die AdSense-Richtlinien verstoßen und somit deinen Account gefährden möchtest.
Und was genau musst Du tun? In dem Text von Google steht.
Sie verpflichten sich, wirtschaftlich zumutbare Anstrengungen zu unternehmen, um sicherzustellen, dass ein Endnutzer sich mit dem Speichern und dem Zugriff auf Cookies, gerätespezifische Informationen, ortsbezogene oder sonstige Daten auf dem Gerät des Endnutzers im Zusammenhang mit den Diensten einverstanden erklärt, wo dies gesetzlich erforderlich ist.
Wie immer: Schwammig

vortex
PostRank 1
PostRank 1
Beiträge: 11
Registriert: 19.05.2018, 07:41

Beitrag vortex » 22.05.2018, 10:38 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Nichts neues also.

Lyk
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3075
Registriert: 10.08.2009, 16:26

Beitrag Lyk » 22.05.2018, 12:23 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

hiermit verabschiede ich mich erstmal von google facebook und co.... alles wurde gebannt, 40 webseiten geben keine infos mehr raus, ganz einfach.

von wegen "Sie verpflichten sich, wirtschaftlich zumutbare Anstrengungen zu unternehmen".

nicht mit mir...... porfolio wurde schon vor über ein 1 jahr geändert :)

Bodo99
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3296
Registriert: 04.11.2009, 13:43

Beitrag Bodo99 » 22.05.2018, 12:57 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Was wurde wann, wie wo, weshalb gebannt?

marc77
PostRank 8
PostRank 8
Beiträge: 912
Registriert: 22.05.2007, 22:41

Beitrag marc77 » 22.05.2018, 13:16 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Was wurde wann, wie wo, weshalb gebannt?
so wie ich das verstehe, hat Lyk zur Sicherheit seine eigenen Seiten bereinigt.

Esteamer
PostRank 4
PostRank 4
Beiträge: 119
Registriert: 30.07.2017, 10:44

Beitrag Esteamer » 22.05.2018, 14:08 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Bin ich der einzige, der das ganze Thema DSGVO nicht völlig "schwarz" sehen möchte?

Auch mir hat der Text von Google, der kürzlich vor Anmeldung im Adsense-Konto abgenickt werden musste, zunächst Kopfschmerzen bereit. Letztlich wird in diesem sehr massiv darauf hingewiesen, dass man bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Bestimmungen (die natürlich in keiner Weise handfest benannt werden) mit dem Ausschluss aus dem Adsense-Programm zu rechnen hat.
Schaut man allerdings zurück, waren entsprechende Texte von Google eigentlich nie "harmonischer" verfasst, z.B. bei der Cookie-Hinweis-Pflicht in 2015.

Hierzu schreibt RA Dr. Thomas Schwenke:
Google hat zuletzt für Verunsicherung mit der Ankündigung gesorgt, von den Verwendern seiner Tools eine Einwilligungspflicht einzufordern (zumindest eindeutig im Fall der Nutzung der Google-Dienste zu Werbezwecken). D.h. wenn Sie Analytics oder Adwords zu Werbezwecken einsetzen, müssen Sie entsprechend Googles Nutzungsbedingungen ein Opt-In einführen.

Doch diese „Pflicht“ ist nicht neu. Sie stand so ähnlich auch schon vorher in der Einwilligungs-Richtlinie von Google. Ferner ist es m.E. eine aus der Sicht Googles nachvollziehbare Formulierung. So kann Google bei Streitigkeiten rund um den Datenschutz und in etwaigen Haftungsfällen immer darauf verweisen, Daten nur unter Annahme einer wirksamen Einwilligung zu verarbeiten.

[...]

Nutzer die gegen Googles Vorgaben verstoßen, begehen einen Vertragsbruch. Gleichzeitig wird der Verstoß bisher zumindest m.W. nicht durchgesetzt. Ansonsten würde Google auf einen Schlag der überwiegenden Mehrzahl der Nutzer kündigen müssen (man kann sich auch fragen, ob eine solche Pro-Forma-Pflicht überhaupt wirksam ist und sich Google auf sie berufen kann).
Quelle: https://drschwenke.de/dsgvo-tracking-co ... ecksspiel/

Lyk
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3075
Registriert: 10.08.2009, 16:26

Beitrag Lyk » 22.05.2018, 15:57 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Eric78 hat geschrieben:Was wurde wann, wie wo, weshalb gebannt?
alles wurde bereinigt, gibt kein google, kein facebook oder sonst was auf meinen seiten. kein anayltics, kein adsense, kein adwords, kein facebookplugins nichts, nix, nada, niente....

brauch kein analytics, die rankings werden eh kontrolliert.
brauch kein adsense, kommt eh nichts bei rum. und bei dem traffic, wo es sich eventuell mal gelohnt hat, gibs andere alternativen um mit dem traffic kohle zu machen.

facebookplugins bringen fürs ranking auch nichts, also auch raus, is doch albern, ich helfe denen um daten zu sammeln und am ende muss ich auch noch mein kopf hinhalten, nene leute, nicht mit mir!!!!

ich scheiß auf die paar kröten, es geht um die sache, es geht ums prinzip!

Bodo99
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3296
Registriert: 04.11.2009, 13:43

Beitrag Bodo99 » 22.05.2018, 16:20 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist


Lyk
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3075
Registriert: 10.08.2009, 16:26

Beitrag Lyk » 22.05.2018, 18:05 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

Eric78 hat geschrieben:Bitte lesen: https://lutz.donnerhacke.de/Blog/Der-pr ... -zur-DSGVO
da gibs auch keine infos sondern nur blabla... sicher ist nur, dass nichts sicher ist und niemand so genau bescheid weiss.

aus dem grund hab ich mich dazu entschlossen, erstmal alles zu bereinigen und dann je nachdem, was meine pflichten sind abzuwiegen, ob ichs nochmal einfüge oder nicht.

bin eh der meinung, dass ich adsense und facebookplugin nurnoch gegen bezahlung aufnehmen werde, da die der grund für diese ganze verschärfung sind, haben einfach übertrieben.

Hanzo2012
Community-Manager
Community-Manager
Beiträge: 2165
Registriert: 26.09.2011, 23:31

Beitrag Hanzo2012 » 22.05.2018, 18:10 DSGVO & Adsense: Google muss mitteilen, was zu tun ist

@Lyk: Genau so halte ich es auch. Aber nur für die Besucher aus der EU. Trotzdem profitieren auch die anderen davon, denn ich habe die ganze Geschichte zum Anlass genommen, mal ordentlich aufzuräumen und genau zu überlegen, was ich eigentlich wirklich loggen und speichern muss.

Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag