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Corona und was sich keiner zu sagen traut

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Tomasso
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Beitrag Tomasso » 01.04.2020, 10:21 Corona und was sich keiner zu sagen traut

Ich hab das auch nicht persönlich genommen. Finde nur man muss jeden Fall einzeln betrachten. Viele geben sich ja sehr viel Mühe diese Krise zu überwinden. Etliche lassen sich tolle Sachen einfallen und überdenken auch ihr bisheriges Handeln. Wer natürlich vorher schon angeschlagen war, der wird die Krise nicht überstehen. Das ist aber der Lauf der Dinge.

Hoffen wir das wir alle Gesund und ohne großen Schaden diese Krise überstehen.

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hanneswobus
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Beitrag hanneswobus » 01.04.2020, 10:41 Corona und was sich keiner zu sagen traut

Moin in die Runde.
Ich verstehe diese Diskussion rund um Corona nicht (mehr). Das Ding war seit anfang Januar bekannt u. mit Phantasie, Intelligenz u. simplen Lesefähigkeiten konnte man sich durchaus "ausmalen", was da kommt. Es war absolut logisch, dass das Biest sich nicht an "nette Worte" u. "Politik" hält u. simple Begutachtungen v. Behörden, Gesellschaft etc. zeigten doch auf, dass Probleme kommen werden u. dass die Probleme heftig ausfallen werden.

Soviel dazu u. man kann sich jetzt mit endlosen Diskussionen beschäftigen, sich mit Fördermitteln beschäftigen u. ganz dolle weinen. Ich halte nichts davon u. ich wundere mich in den vielen Diskussionen darüber, dass sich teilw. eine Art Starre oder Schockstarre entwickelte u. man bspw. auf Linkedin haufenweise grinsende Homeofficemarketingmenschen sieht, die sexy Buzzwords herunter schreiben.

Ich würde ja mir wünschen, dass man seinen Hintern hochbekommt, die Zeit für massive Weiterbildung nutzt u. sich mit dem eigenem Netzwerk mal austauscht. Hier sehe ich ein hochspannendes Potential, die durchaus vorhandenen Budgets, Projekte abzuhole u. das umzusetzen, was via Buzzwords + Beratersprech ja gepredigt wird: Agiles Arbeiten.

Gruß u. kommt gut durch diesen Quatsch, bleibt gesund u. haltet mal zusammen.

supervisior
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Beitrag supervisior » 01.04.2020, 11:16 Corona und was sich keiner zu sagen traut

@hanneswobus

Du hast natürlich vollkommen recht. Mit meinem Thread wollte ich nicht die nächste Diskussion über dieses Thema starten. Davon gibts anderswo schon genug. Auch soll dieser Thread nicht Anlass zu geben, um sich auszukotzen. Vielmehr gings mir darum ein (neues) Bewusstsein zu schaffen, zumal man als Betroffener (Unternehmer) der Sache ohnehin weitgehend ausgeliefert ist. Nicht jeder kann aus einer Not heraus eine Tugend entwickeln und sich wie Münchhausen an den Haaren aus der Schei*e ziehen.

Es ging vielmehr darum die Sinne zu schärfen. Nicht ganz ohne Optimismus, aber es zeigt sich einmal mehr, dass so eine Situation auch Positives beinhalten kann, wenn man sich Gedanken darüber macht, wie man sich für die Zukunft wappnen kann. Als Klein-, Kleinstunternehmen oder/und One-Man-Show ist man immer und ganz besonders der Gefahr ausgesetzt, das vermeintlich unvorhersehbares einem das Genick brechen kann. Das gilt besonders dann, wenn man sich mit seinem Angebot so stark spezialisiert hat und man quasi nur auf 1 Bein steht. Diese Erkenntis habe ich bereits durchlebt, sodass mich die gegenwärtige Situation nur sehr bedingt beeinträchtigt.

Ich kann deswegen jedem Betroffenen nur den Rat geben sich zukünftig breiter aufzustellen.

hanneswobus
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Beitrag hanneswobus » 01.04.2020, 11:35 Corona und was sich keiner zu sagen traut

@Supervisior.

Ich gebe Dir im Grunde recht u. ich habe in der Vergangenheit sehr SEHR laut kritisiert, dass die aktuell Betroffenen sich eben nicht weiter gebildet haben u. im Grunde das Geschäft auf simple Katalogdienstleistungen aufgebaut hatte. Das ist natürlich ein Problem, wenn Budgets u. Projekte herunter gefahren werden. Wenn man sich technisch gebildet hat, gibt es keine Probleme u. ich sehe das an den Gesprächen, die bei mir geführt werden. Also: mein tägliches Arbeitsvolumen beträgt in der Krise ~12 bis 14h u. ich sehe das genauso, wie Du.

Wenn die Betroffenen aus unserem niedlichen Haifischbecken jetzt Probleme bekommen, würde ich mich sofort mit dem Netzwerk austauschen, die Kompetenten zusammen führen u. mich völlig neu aufstellen. Genau JETZT sieht man auch, ob "wir" nur dummes u. hippes Zeug "labern", oder eben auf Augenhöhe absolut professionell u. pragmatisch da die anstehenden Dinge lösen können.

Wir sind hier bspw. nur 2 Personen, ich habe keine Angestellten u. wenn ich jetzt ein Designproblem habe, rufe ich eine eingespielte Person an u. die macht für eine hübsche 4-stellige Summe da diese Dinge. Wenn ich ein SEA/SEM Problem habe, rufe ich eine andere Person an u. die spielt mit meinem Datenbestand rum u. der erledigt auch diese Dinge. Dieses erschreckend einfache System "Netzwerken" sollten die Kleinen auch hochziehen u. wenn man gut miteinander umgeht, sich nicht gegenseitig "fickt", ist diese seltsame Krise durchaus überstehbar.

Ich muss mal schauen, wie ich diese Woche Zeit u. Lust finde. Vielleicht werde ich den Geschäftsfreunden aus dem Haifischbecken unkompliziert Weiterbildungen aus meinem Datenzeugs anbieten. Du bringst mich da auf eine gute Idee. ^^

LG

supervisior
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Beitrag supervisior » 04.04.2020, 11:32 Corona und was sich keiner zu sagen traut

Ich lag mit meiner Annahme, ob durch Corona irgendwas oder irgendjemand über die Klinge springen muss schon vorab nicht ganz daneben:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 0aed574386

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arnego2
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Beitrag arnego2 » 04.04.2020, 19:46 Corona und was sich keiner zu sagen traut

ich kenne Leute die daran glauben der Virus stirbt irgendwann einfach aus.
Glauben tu ich das nicht und so bin ich der Meinung das einer Durchvirung der Bevölkerung wahrscheinlich nicht vermeidbar ist. Weltweit.
Arnego2 <Webseiten Umbau ab 80 Euro>

supervisior
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Beitrag supervisior » 05.04.2020, 07:19 Corona und was sich keiner zu sagen traut

arnego2 hat geschrieben:
04.04.2020, 19:46
ich kenne Leute die daran glauben der Virus stirbt irgendwann einfach aus.
So unwahrscheinlich ist das gar nicht. Wäre das nicht möglich gäbe es jetzt noch Fälle von Pocken. Wenn ich Dir die Lebensgrundlage nehmen würde, verhältst Du Dich nicht anders als ein Virus.
arnego2 hat geschrieben:
04.04.2020, 19:46
Glauben tu ich das nicht und so bin ich der Meinung das einer Durchvirung der Bevölkerung wahrscheinlich nicht vermeidbar ist. Weltweit.
Einmal abgesehen von einer Impfung ist eine Durchseuchung ja auch erwünscht, aber eben kontrolliert, weil sich durch die Herdenimmunität ja ein Schutz für nicht Infizierte ergibt.

heinrich
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Beitrag heinrich » 06.04.2020, 16:35 Corona und was sich keiner zu sagen traut

arnego2 hat geschrieben:
04.04.2020, 19:46
ich kenne Leute die daran glauben der Virus stirbt irgendwann einfach aus.
Glauben tu ich das nicht und so bin ich der Meinung das einer Durchvirung der Bevölkerung wahrscheinlich nicht vermeidbar ist. Weltweit.
Nun, im Grunde sind beide Varianten möglich - bei uns in .at und auch in den meisten europäischen Ländern strebt man die erste an - aber da braucht es doch einige Zeit sehr restriktive Maßnahmen. Übrigens perfekt erklärt in diesem Video: https://youtu.be/3z0gnXgK8Do

staticweb
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Beitrag staticweb » 06.04.2020, 17:07 Corona und was sich keiner zu sagen traut

> ... bei uns in .at und auch in den meisten europäischen Ländern strebt man die erste an ...

Die andere Variante macht auch keinen Sinn, da der Virus irgendwann so stark mutiert, dass bereits entwickelte Antikörper ihre Wirksamkeit verlieren werden. Bei Sars-CoV-1 scheint dies ja auch gelungen zu sein.

supervisior
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Beitrag supervisior » 07.04.2020, 07:51 Corona und was sich keiner zu sagen traut

heinrich hat geschrieben:
06.04.2020, 16:35
- bei uns in .at und auch in den meisten europäischen Ländern strebt man die erste an - aber da braucht es doch einige Zeit sehr restriktive Maßnahmen.
Das würde ich so jetzt nicht unterschreiben wollen. Wäre dem so, hätte man überhaupt keine Restriktionen eingeführt. Wenn Du Deine Annahme darauf stützt, dass der Kurz die Restriktionen lockern will, dann muss man sich diese Lockerungen schon ganz genau ansehen. Vieles davon bleibt ja bestehen und es ist auch nicht so, dass man im Falle einer erneuten Zunahme der Infektionen die ursprünglichen Restriktionen nicht wieder aktiviert. Vielmehr ist es so und das wird sich über kurz oder lang auch in anderen Ländern so zeigen, dass man den schon genannten Eiertanz machen wird. Das ist dann aber keine politische Entscheidung, sondern Teil der wissenschaftlichen Strategie. Will heißen, solange es weder eine Impfung noch Medikamente gibt, ist es das Ziel die besagte Herdenimmunität zu erreichen. Diese erreicht man aber nicht mit zu strengen Restriktionen, sodass es durchaus sein kann, dass man diese Restriktionen im fortlaufenden Intervall anzieht und wieder locker lässt. Die Kurve an Infektionen wird deswegen nicht linear verlaufen, sondern wie eine geschwungene Linie, mal auf mal ab, nur eben kontrolliert. Diese Strategie ist aber keine Annahme, sondern wissenschaftlich fundiert, zumal es in Ermangelung eines Impfstoffes und Medikamenten keine andere Variante mehr gibt, wenn man nicht entweder viele Tote oder den wirtschaftlichen Untergang dafür in Kauf nehmen will.

Was man dem Kurz anlasten könnte, wäre wenn, dann der nationale Alleingang dieser Lockerung und impliziert dann die Annahme, dass Kurz glaubt, dass man mit der Schließung der Landesgrenzen auch den Virus aussperren könnte.

staticweb hat geschrieben:
06.04.2020, 17:07
Die andere Variante macht auch keinen Sinn, da der Virus irgendwann so stark mutiert, dass bereits entwickelte Antikörper ihre Wirksamkeit verlieren werden. Bei Sars-CoV-1 scheint dies ja auch gelungen zu sein.
Dafür oder dagegen gibt es derzeit absolut keinen Beleg. Es spricht aber mehr für eine Immunität als dagegen. Wie es aber tatsächlich kommen wird, wird man erst sehr lange nach dieser Pandemie wissen, was maßgeblich daran liegt, dass man zu wenig Zahlen hat. Um das qualifizieren zu können, müsste man die bereits Infizierten nochmals testen und das nicht nur 1x. Derzeit ist man aber noch damit beschäftigt überhaupt in ausreichender Menge zu testen und sich der Prozentsatz der Getesteten im Nachkommabereich bewegt.

Selbst wenn die Immunität nach entsprechender Zeit verloren gehen würde, heißt das nicht automatisch, dass die gegenwärtige Virusart zwangsläufig mutieren muss. Das wären dann ja schon 2 Komponenten, wobei aus einer Mutation ebenso nicht zwangsläufig ein gänzlich neuer Virus entsteht.

heinrich
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Beitrag heinrich » 07.04.2020, 15:45 Corona und was sich keiner zu sagen traut

supervisior hat geschrieben:
07.04.2020, 07:51
Will heißen, solange es weder eine Impfung noch Medikamente gibt, ist es das Ziel die besagte Herdenimmunität zu erreichen.
Nicht ganz, denn die Strategie in .at läuft darauf hinaus, das Virus auszuhungern bzw. die Ansteckungen soweit einzudämmen, dass die wenigen Fälle, die es dann noch gibt, kontrollieren und aussondern zu können - sprich Quarantäne. Man vermutet soviel ich weiß derzeit knapp unter 1 Prozent Infizierte im Land und will das durch die Maßnahmen so weit runterregeln, dass man das handeln kann (Krankenhäuser, Intensivbetten). Wir in .at sind etwa eine Woche vor .de, sodass die allmähliche Lockerung der Versuch ist, sich anzuschauen, ob der dann wahrscheinlich auftretende Anstieg kontollierbar ist oder nicht. Herdenimmunität ist daher nicht das Ziel, denn 60 bis 70 Prozent würde jedes Gesundheitssystem auf bis zu zwei Jahre hin extrem belasten. Reiserestriktionen wird es wesentlich länger geben, aber auch das fällt dann unter Kontrolle! Auch kann ein Virus ziemlich spontan "aussterben" … Das wäre natürlich das Optimum.

supervisior
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Beitrag supervisior » 07.04.2020, 16:08 Corona und was sich keiner zu sagen traut

@heinrich

Du widersprichst mir und gibst mir in einem Wortlaut dann doch recht. Aber nur um Dich auf den Boden der Realität zurückzubringen und auch wenn das Ösiland "nur" 8 Mio. Einwohner hat, ist das Verhältnis Menge Bevölkerung zur Zahl der Infizierten nahezu gleich wie im Deutscheland, also im Nachkommabereich. Von "wenig", wie Du es bezeichnest, kann also absolut keine Spur sein. Gleichermaßen und basierend darauf klingt es vermessen annehmen zu können, man könnte das Virus aushungern. Quarantäne wäre zwar in Ermangelung eines Impfstoffes das probate Mittel, aber angesichts der schlichtweg nicht vorhandenen Durchseuchung birgt jede Art von Lockerung das unmittelbare Risiko, dass die Zahl sofort und dann womöglich unkontrolliert wieder ansteigt. Was für das Ösiland hingegen spricht, ist die deutlich geringere Bevölkerungsdichte, sodass auch ohne besondere Kontaktbeschränkungen die Voraussetzungen besser sind.

Wenn Du mich wegen der Herdenimmunität schon zitierst, dann beschränke das bitte nicht auf die besagten 60 - 70%. Für sich alleingestellt, ist diese Rate illusorisch allein darauf zu setzen, geschweige denn zu können. Andererseits gibt es bis auf Weiteres keine wirklichen Alternativen. Die Kunst, und das gilt auch für das benachbarte Bergvolk, gilt einzgst darin eine Ausgewogenheit zwischen der Zahl der Infizierten, Todesrate und der Wirtschaft zu schaffen. Deswegen ist auch immer wieder vom Eiertanz die Rede.

staticweb
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Beitrag staticweb » 07.04.2020, 17:02 Corona und was sich keiner zu sagen traut

> Wir in .at sind etwa eine Woche vor .de, sodass die allmähliche Lockerung der Versuch ist, sich anzuschauen, ob der dann wahrscheinlich auftretende Anstieg kontollierbar ist oder nicht.

Ja, mit eurem Kanzler habt ihr in dieser Situation Glück gehabt. Der hat rechtzeitig auch unbeliebte Restriktionen durchgesetzt, ohne auf politische Konsequenzen zu achten. Das war in DE nur durch Druck aus der Bevölkerung und dem Vorpreschen einzelner Bundesländer möglich. Wahrscheinlich würden die in Berlin sonst immer noch darüber diskutieren.

> Herdenimmunität ist daher nicht das Ziel, denn 60 bis 70 Prozent würde jedes Gesundheitssystem auf bis zu zwei Jahre hin extrem belasten.

Genau meine Meinung.

> Reiserestriktionen wird es wesentlich länger geben, aber auch das fällt dann unter Kontrolle!

Auch das ist richtig. Bei Einreise sollte immer eine 14-tägige Quarantäne organisiert werden.

> Auch kann ein Virus ziemlich spontan "aussterben" … Das wäre natürlich das Optimum.

SARS-CoV-1 scheint ja auch irgendwann verschwunden zu sein. War aber natürlich nicht so verbreitet.

supervisior
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Beitrag supervisior » 07.04.2020, 17:27 Corona und was sich keiner zu sagen traut

staticweb hat geschrieben:
07.04.2020, 17:02
Das war in DE nur durch Druck aus der Bevölkerung und dem Vorpreschen einzelner Bundesländer möglich. Wahrscheinlich würden die in Berlin sonst immer noch darüber diskutieren.
Ich kann mich nicht entsinnen, dass man das in der Bevölkerung großartig diskutiert, geschweige denn man etwas in der Bevölkerung gefordert hätte. Das Einzige was in der Regierung diskutiert wurde, war die Frage, wie die Restriktionen ausfallen sollen und da gabs auch nicht mehrere Bundesländer, sondern nur 1 Bundesland, das sich darüber hinweggesetzt hat, bzw. vorgeprescht ist, was sich letztlich als Vorteil erwiesen hat auch wenn der Laschet deswegen HB Männchen gespielt hat. Dass man in der Regierung vielleicht etwas länger diskutiert hat, liegt nicht an unserer Regierung oder deren vielleicht mangelnde Entscheidungskraft, sondern an dem für Deutschland typischen Föderalismus. Die Entscheidungskraft liegt deswegen für solche Fälle nicht auf Regierungs-, sondern Länderebene. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt, aber es ist Teil unserer Verfassung.
staticweb hat geschrieben:
07.04.2020, 17:02
> Herdenimmunität ist daher nicht das Ziel, denn 60 bis 70 Prozent würde jedes Gesundheitssystem auf bis zu zwei Jahre hin extrem belasten.

Genau meine Meinung.
Natürlich ist das ein Ziel. Herdenimmunität schließt die erworbene, also durch Infizierung erlangte Immunität ein als auch durch eine Impfung. Das ist Quatsch mit Soße das Gegenteil zu behaupten!
staticweb hat geschrieben:
07.04.2020, 17:02
> Reiserestriktionen wird es wesentlich länger geben, aber auch das fällt dann unter Kontrolle!

Auch das ist richtig. Bei Einreise sollte immer eine 14-tägige Quarantäne organisiert werden.
Richtig, aber das böse Virus kommt nicht nur aus Österreich. Deswegen liegt die Lösung auch nicht darin die Österreicher auszusperren oder jeden, der aus Österreich kommt in Quarantäne zu stecken. ;)
staticweb hat geschrieben:
07.04.2020, 17:02
SARS-CoV-1 scheint ja auch irgendwann verschwunden zu sein. War aber natürlich nicht so verbreitet.
Bei SARS-CoV-1 war man nur viel schneller dran mit dem Agieren und nur deswegen kam es zu keiner Pandemie. Das heißt aber nicht, dass der vom Erdboden verschwunden wäre. Nach dem Virus ist vor dem Virus.

heinrich
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Beitrag heinrich » 07.04.2020, 17:56 Corona und was sich keiner zu sagen traut

@supervisor: "Bei SARS-CoV-1 war man nur viel schneller dran mit dem Agieren und nur deswegen kam es zu keiner Pandemie."
Die .at-Strategie ist es ja, in Phase 1, also Containment, zurückzukommen und auf Grund der Erfahrungen, die man gemacht hat, besser zu reagieren als beim ersten Mal!

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