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Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Hier kannst Du Deine Fragen zu Google Adsense stellen.
heinrich
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Beitrag heinrich » 30.09.2015, 17:11 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Ich hab mir wie schon erwähnt das https://cookieinfoscript.com/ adaptiert und das funktioniert auf allen meinen Geräten, auch auf dem 1. iPhone, das es gab! Ist sehr schlank und kann eigentlich eine Menge!

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Winegum90
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Beitrag Winegum90 » 30.09.2015, 19:07 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Reicht das Skript unangepasst aus um den Adsense Richtlinien vollumfänglich zu entsprechen?

heinrich
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Beitrag heinrich » 30.09.2015, 19:22 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Das kann dir nur ein Jurist sagen. Aber das Wesentliche ist ohnehin das, was auf deiner Seite steht, auf die du von dem Alert verweisen musst!

Melegrian
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Beitrag Melegrian » 30.09.2015, 19:29 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

heinrich hat geschrieben:und das funktioniert auf allen meinen Geräten
Diese untere Browserleiste schiebt sich auch da über "More info" und das mit Android 4.4. So richtig perfekt ist wohl nichts.

Winegum90
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Beitrag Winegum90 » 30.09.2015, 19:37 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

heinrich hat geschrieben:Das kann dir nur ein Jurist sagen. Aber das Wesentliche ist ohnehin das, was auf deiner Seite steht, auf die du von dem Alert verweisen musst!
Ohje, ich hatte diese Thematik ganz nach hinten geschoben und heute klingelte der Wecker dass ich es noch bis Mitternacht einbinden muss :P Also reicht es so eingebunden nicht aus? Wenn man bei dem besagten Skript nach der Einblendung auf "more info" klickt, landet man ja auf einer Wiki Seite zu Cookies. Muss ich diesen Verweis zwingend dann editieren und auf meine Datenschutz Seite verweisen? Ich hatte es bisher so verstanden dass es reicht den User zu informieren dass Cookies genutzt werden ... Wie editiert man denn diese Verlinkung? :roll:

Bodo99
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Beitrag Bodo99 » 30.09.2015, 19:51 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Winegum90 hat geschrieben:
heinrich hat geschrieben:Das kann dir nur ein Jurist sagen. Aber das Wesentliche ist ohnehin das, was auf deiner Seite steht, auf die du von dem Alert verweisen musst!
Wenn man bei dem besagten Skript nach der Einblendung auf "more info" klickt, landet man ja auf einer Wiki Seite zu Cookies. Muss ich diesen Verweis zwingend dann editieren und auf meine Datenschutz Seite verweisen?
Ja natürlich, was denn sonst? :roll:
Winegum90 hat geschrieben: Ich hatte es bisher so verstanden dass es reicht den User zu informieren dass Cookies genutzt werden ... Wie editiert man denn diese Verlinkung? :roll:
Steht doch da unter Customization wenn du https://cookieinfoscript.com/ benutzt. Ansonsten kannst du dir auch deren https://cookieinfoscript.com/js/cookieinfo.min.js Datei downloaden und bei dir hochladen und den Text in der .js Datei abändern.

Rem
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Beitrag Rem » 30.09.2015, 23:49 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Wenn ich wüsste, wo ich gelesen/gehört habe, dass Google keine Publisher verfolgt, weil das eben noch nicht in nationales Gesetz umgesetzt ist, würde ich ja jetzt den Link reinsetzen.

Aber schön, dass ihr Euch brav an die Umsetzung macht ;-)

Ok. Scheinbar war das in der FAZ. Ich finde das gerade nur noch als Zitat:
Ein Sprecher von Google räumt auf Nachfrage aber ein, dass man wegen der Rechtslage in Deutschland die hiesigen Webseitenbetreiber “nicht ins Hauptaugenmerk von Kontrollmaßnahmen” nehmen werde. Mit anderen Worten: Solange Deutschland keine EU-Datenschutzgrundverordnung umsetzt, hat Google wohl wenig Handhabe tatsächlich etwas zu unternehmen. Grundsätzlich behält sich das Unternehmen aber Stichproben zur Überprüfung vor.
https://www.klartext-jura.de/2015/08/18/ ... s-die-faz/
Also: Wo Google Lob verdient, verdient Google Lob :-).
Satan des Datenschutzes preisen? Seltsam.

Fitzcarraldo
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Beitrag Fitzcarraldo » 01.10.2015, 00:15 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Es wurde hier in den letzten 15 Seiten eigentlich schon zur Genüge diskutiert und dargestellt. Noch einmal...:

1. Es gibt eine europäische "Cookie Richtlinie". Jeder Nationalstaat ist verpflichtet dieses in nationales Recht umzusetzen. Bei uns (in Deutschland) liegt dies aber immer noch in einer Grauzone, da unsere "Gesetzeshüter" nicht in der Lage sind ein klares Gesetz / Richtlinie dazu zu erlassen. Nach momentanen Stand ist in Deutschland keine Webseite (rechtlich) dazu verpflichtet diese Hinweise einzublenden. Im Zweifel - wenden Sie sich bitte an ihren zuständigen Abgeordneten... Grumel...

2. Was Google hier nun von seinen Vertragspartnern einfordert, ist der Versuch einer Umsetzung die zumindest bei uns noch nicht vollends rechtlich geklärt ist. Trotzdem: Wer Vertragspartner von Google ist, hat sich an deren Vertragsbestimmungen zu halten. Egal ob dies nationalem Recht entspricht. Hält sich jemand nicht an die (von Google vorgegebenen Vertragsbestimmungen), hat dieser amerikanische Konzern das Recht jeden einzelnen aus dem Vertrag zu entlassen. Sprich rauswerfen... Ist deren ihr gutes Recht und tangiert in keiner Form irgendwelche Gesetzte.

Ob dies "Rechtens" ist? Fragt bitte euren zuständigen Abgeordneten eures Wahlkreises - wir werden dies hier nicht lösen.

Kurz gesagt: Google will - wir haben zu springen. Wenn wir nicht springen, hat Google das Recht seine Vertragspartner zu sanktionieren. Muss jeder für sich selbst entscheiden...

Grüße

Melegrian
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Beitrag Melegrian » 01.10.2015, 09:42 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Fitzcarraldo hat geschrieben:Wer Vertragspartner von Google ist, hat sich an deren Vertragsbestimmungen zu halten. Egal ob dies nationalem Recht entspricht.
Wo hast Du denn Vertragsrecht studiert?
Ich meine, ich habe das nicht studiert, bin kein Anwalt oder dergleichen. Mir kam es aber bislang dennoch so vor, als ob ein Vertrag immer zweiseitig vereinbart wird, somit nicht einseitig durch einen. Auch das ein Vertrag nicht nationalen Recht widersprechen sollte.
Fitzcarraldo hat geschrieben:Hält sich jemand nicht an die (von Google vorgegebenen Vertragsbestimmungen), hat dieser amerikanische Konzern das Recht jeden einzelnen aus dem Vertrag zu entlassen. Sprich rauswerfen... Ist deren ihr gutes Recht und tangiert in keiner Form irgendwelche Gesetzte.
Was Du meinst, das ist lediglich das Recht des Stärkeren, wobei dem Schwächeren nur das Recht bleibt, den Vertrag nicht einzugehen, abzulehnen oder sich aus diesen zu verabschieden. Doch das denken zum Beispiel Arbeitgeber auch zuweilen und verlieren dann oftmals vor den Schiedsgerichten.

Ja, sicherlich, ohne mir den Vertrag in allen Einzelheiten durchgelesen zu haben, irgendwo wird da stehen, dass Google sich das Recht vorbehalten hat, Richtlinien zu ändern. Doch bisher hat es wohl nur noch niemand darauf angelegt, das einmal wirklich rechtlich prüfen zu lassen.

Bodo99
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Beitrag Bodo99 » 01.10.2015, 10:27 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Melegrian hat geschrieben: Wo hast Du denn Vertragsrecht studiert?
Ich meine, ich habe das nicht studiert, bin kein Anwalt oder dergleichen. Mir kam es aber bislang dennoch so vor, als ob ein Vertrag immer zweiseitig vereinbart wird, somit nicht einseitig durch einen. Auch das ein Vertrag nicht nationalen Recht widersprechen sollte.
Es sind auch eher Nutzungsbedingungen/Teilnahmebedingungen, obwohl es den Charakter eines Vertrages hat. Durch weitere Nutzung des Dienstes "AdSense", stimmst du diesen veränderten Nutzungsbedinungen zu. Eine Ablehnung des Vertrages erfolgt durch eine informelle Kündigung von einer der beiden Seiten. Also z.B. wenn du AdSense nicht mehr benutzt. Ganz einfach. Amazon macht das genauso mit seinen Teilnahmebedingungen. Ob das rechtens ist in Deutschland kann ich dir auch nicht sagen. Nur ein Fachanwalt. Ich vermute jedoch ja ist es. Und selbst wenn nicht. Wer sitzt da am längeren Hebel dir den Vertrag zu kündigen?[/quote]

Milanex
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Beitrag Milanex » 01.10.2015, 10:31 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Ja, sicherlich, ohne mir den Vertrag in allen Einzelheiten durchgelesen zu haben, irgendwo wird da stehen, dass Google sich das Recht vorbehalten hat, Richtlinien zu ändern. Doch bisher hat es wohl nur noch niemand darauf angelegt, das einmal wirklich rechtlich prüfen zu lassen.
Zum einen hat Google wegen dieser Sache noch keinen rausgeschmissen, deshalb kann wohl auch noch keiner rechtlich da gegen irgendwas vorgehen. Zum anderen ist ein Rechtsstreit mit Google bei einem evtl. Rausschmiss sicherlich ein Risiko, so dass man in der Zeit des Rechtsstreits, keine Einnahmen hat, ein großes Prozessrisiko und dann hinterher vielleicht einen Schadensersatz? Bloß weil man das nicht eingebaut hat?

Das einfach so (ohne Prozess) rechtlich zu prüfen: 2 Anwälte, drei Meinungen und Kosten ohne Ende und ohne wirkliche Rechtssicherheit.

Ob Google bei Nichteinbau etwas unternimmt ist wohl auch nicht klar (siehe FAZ Artikel weiter oben)...

Fitzcarraldo
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Beitrag Fitzcarraldo » 01.10.2015, 10:34 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Generell hast du natürlich Recht, aber... es herrscht bei uns die sog. Vertragsfreiheit. Sprich, die Inhalte und Bestimmungen eines Vertragspartners kann von diesem frei gewählt werden; außer: "...sofern sie nicht gegen zwingende Vorschriften des geltenden Rechts, gesetzliche Verbote oder die guten Sitten verstoßen."

Google kann (im Grunde), aufgrund des Recht des Stärkeren, die Bedingungen setzen wie es will. Wir sind nicht verpflichtet diesen einzugehen - auch dass ist Vertragsfreiheit. Tun wir es doch, müssen wir uns an diesen Vertrag (Nutzungsbedingungen) halten. Wenn die nun sagen: "Wir wollen diesen Hinweis" (obwohl er in D nicht gesetzlich vorgeschrieben ist), ist dies eben kein Verstoß gegen zwingende Vorschriften des geltenden Rechts.

Natürlich können wir es ignorieren, uns darüber hinwegsetzten oder dagegen Klagen. Das Resultat bleibt das gleiche: Google wird (oder kann) den Vertrag einseitig mit uns kündigen. Ist im übrigen keine Rechtsberatung... :lol:

Grüße

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Beitrag Melegrian » 01.10.2015, 10:56 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Woran ich gelegentlich dachte, war kein teurer Rechtsstreit, sondern mal eine Petition aufzusetzen, dass zukünftig das Speichern von Drittanbieter-Cookies nicht mehr Vertragsbestandteil sein darf. Bei Amazon AWS ist es zum Beispiel nicht der Fall, da wird ein Cookie erst gesetzt, wenn ein User zur Seite von Amazon wechselt, jedoch noch nicht über den Seiten, in den ein eigenes Script eingebunden wird.

Bodo99
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Beitrag Bodo99 » 01.10.2015, 11:38 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Melegrian hat geschrieben:Woran ich gelegentlich dachte, war kein teurer Rechtsstreit, sondern mal eine Petition aufzusetzen, dass zukünftig das Speichern von Drittanbieter-Cookies nicht mehr Vertragsbestandteil sein darf. Bei Amazon AWS ist es zum Beispiel nicht der Fall, da wird ein Cookie erst gesetzt, wenn ein User zur Seite von Amazon wechselt, jedoch noch nicht über den Seiten, in den ein eigenes Script eingebunden wird.
Petition vs. Google :lol:

Außerdem braucht Google die Cookies für Predictive Targeting und Retargeting. Selbst Amazon wirbt via AdSense mit Hilfe dieser Retargeting Cookies.

Setz lieber einer Petition an die Datenschutbeauftragten auf, mit der Erklärung, dass Cookies kein Teufelswerk sind und im Internet genauso normal und legitim sind, wie die Werbung am Straßenrand oder der Videoüberwachung in einem Kaufhaus.

Melegrian
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Beitrag Melegrian » 01.10.2015, 11:46 Richtlinie zur Zustimmung der Nutzer in der EU

Eric78 hat geschrieben:Petition vs. Google :lol:
Die letzte hatte ich an den Bundestag gerichtet, ist aber schon gute 10 Jahre her und hatte erfolg. Hatte aber nichts mit Internet zu tun. Der Petitionsausschuss prüft dann, ob die und von welcher Stelle die bearbeitet wird.

https://www.bundestag.de/petition

Und wie kommst Du auf vs. Google dabei? Ich schrieb allgemein Drittanbieter-Cookies. Die kann und wird es doch auch weiterhin geben, aber halt nicht mehr durch "friß oder stirb" als direkter oder indirekter Bestandteil von Vereinbarungen, wäre meine Vorstellung.

Dein Hinweis auf Datenschutzbeauftragte ist aber nicht verkehrt, nicht an die richten, sondern die um Beteiligung bitten, wäre eine zusätzliche Möglichkeit. An diese Möglichkeit dachte ich bisher noch gar nicht.

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