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Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

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planta
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Beitrag planta » 19.06.2014, 07:07 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

mtx93 hat geschrieben:Nein, das steht nicht im Urteil.


Es sollte jedem klar sein: Im Zweifel hat das Grundgesetz Gültigkeit und nicht ein schwammig formuliertes Recht auf private Löschung eines EU Gerichts.
Logisch, aber darum gings ja nicht. Die nationalen Urteile sind oft nicht weniger schwammig. Jedes Urteil hat aber eine Grundlage, eine Philosophie die dahinter steht, und daraus werden wieder neue Gesetze geformt.
Es war auch nicht "nur ein" EU-Gericht :)

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top
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Beitrag top » 19.06.2014, 11:50 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

mtx93 hat geschrieben:...
Und Google löscht keine globalen Suchkeys ala alle "Martha Mustermann Klobrille". Weil dein Name nicht Privat ist weil nicht Unique. ...
Mein Name Unique. Alles was man mit "Vorname Nachnahme" im Netzt findet, steht in irgend einem Zusammenhang zu mir. (Aktuell rund 500 Treffer.) Daher denke ich, dass ich mich auch in irgend einer Form dagegen wehren würde, wenn bei den ersten Treffern etwas dabei wäre was mir in irgend einer Form schaden würde.

So wie ich das Urteil verstehe, geht es auch nicht darum, dass der entsprechende Suchtreffer bei Google komplett entfernt wird. Es geht nur darum, dass bei der Suche nach dem privaten Namen diese entsprechende Seite nicht mehr gefunden wird.

https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs ... 0070de.pdf
Der Betreiber einer Internetsuchmaschine ist bei personenbezogenen Daten, die auf von Dritten veröffentlichten Internetseiten erscheinen, für die von ihm vorgenommene Verarbeitung verantwortlich

Eine Person kann sich daher, wenn bei einer anhand ihres Namens durchgeführten Suche in der Ergebnisliste ein Link zu einer Internetseite mit Informationen über sie angezeigt wird, unmittelbar an den Suchmaschinenbetreiber wenden, um unter bestimmten Voraussetzungen die Entfernung des Links aus der Ergebnisliste zu erwirken, oder, wenn dieser ihrem Antrag nicht entspricht, an die zuständigen Stellen
...
Es geht also um den Zusammenhang in dem Google eine Person stellt. Stell dir vor, ein Bekannter ist militanter Gegner gegen öffentliches Urinieren - und jedes mal wenn er mit jemanden darüber spricht, erwähnt er dich namentlich wie er dich dabei vor 15 Jahren erwischt hat. Würdest du dagegen auch nichts unternehmen? :P

Hasenhuf
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Beitrag Hasenhuf » 22.06.2014, 18:43 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

planta hat geschrieben:*lach*, sorry - aber hier scheint es mehr um Dein eigenes Interesse einer Definition zu gehen.
Keine Ahnung was daran schlimm oder lächerlich wäre. (Oder meinst Du, ich hätte Interesse an einer eigenen Definition? Da würdest Du falsch liegen.) Ich habe aber kein interesse an der Definition, denn ich weiß zumindest im Großen und Ganzen, was öffentliches Interesse bedeutet.
planta hat geschrieben:Meine ist dazu ganz einfach.
Dafür, welche Bedeutung der Begriff "öffentliches Interesse" in dem Kontext hat, ist deine Definition irrelevant, genau wie die von jedem anderen. Davon mal abgesehen, daß deine Aufzählung nicht ansatzweise etwas wie eine Definition ist.

planta hat geschrieben:Was fremde Leute nichts an geht, ist auch nicht im öffentlichen Interesse.
Und was fremde Leute nichts an geht, bestimme ich privat, bzw. nehme mir doch glatt das Recht heraus das für mich selbst zu bestimmen.
Das erste stimmt das zweite nicht. Was im öffentlichen Interesse ist, ist eben nicht Sache jedes einzelnen. Bloß gut.
planta hat geschrieben:So schwer kanns wirklich nicht sein. Schon mal was vom GG gehört?
Ich frage mich was für eine wirre Ansicht Du hast, welcher Meinung ich wäre. Davon abgesehen, daß Erläuterungen zur Rechtslage nichts mit meiner Meinung zu tun haben müssen.
mtx93 hat geschrieben:@Hasenhuf: Tja, du hast es nicht kapiert.
1. Wofür hältst Du gleich noch mal Leute, die einfache Antworten haben?
2. Was soll ich denn nicht kapiert haben?

Mit dem was Du hier von Dir gibst, kann man nicht vernünftig disskutieren.
mtx93 hat geschrieben:Du versuchst Antworten und Entscheidungen zu finden, wo es keine Eindeutigen gibt und "eine Seite" bevorzugen immer bedeutet eine andere zu benachteiligen.
1. Wo versuche ich denn Antworten zu finden? Und worüber?
2. Ich sehe nicht, wo dabei das Problem wäre.
mtx93 hat geschrieben:Das ist übrigens eine kulturelle Sache - wir sind hier in unserer Kultur darauf gepolt das es die "richtige", "eine" Antwort gibt.
Wie kommst Du darauf, ich würde das so sehen?
Wie kommst Du darauf, es gibt die eine richtige Antwort für den Einzelfall nicht? Denkst Du vielleicht, die eine richtige Antwort ist nur dann eine, wenn sie es jedem recht macht?
mtx93 hat geschrieben:Die größte Lachnummer dieser Geschichte ist, angesichts der Inflation des belanglos privaten und seiner nazistischen Selbstdarsteller in allen Bereichen des medialen Lebens, das Google und die SERPS das private Bedrohen und irgendwas gewonnen ist, wenn Verweise daraus verschwinden.

Klar.
Eine Lachnummer sind Leute die so tun als ob das mit der informationellen Selbstbestimmung überholt wäre, weil ein Großteil der Bevölkerung mit seinen Daten um sich schmeißt.
planta hat geschrieben:Wie willst Du es haben, das andere Leute bestimmen was Du für privat halten darfst, welche Slipeinlage Du ab 70 benutzen darfst, welches Shampoo, welches Fleisch, wo Du wohnst, mit wem Du sprichst?
Formuliere doch bitte bitte bitte sinnvoll.

Darum, wofür Du was auch immer halten darfst, geht es nicht mal ansatzweise. Die Gedanken sind frei. Es geht also um was anderes. Sollen wir anderen jetzt raten worum es geht? Das ist nicht sinnvoll.

Möglicherweise beziehst Du das was ich schreibe schon länger auf Aussagen, die Du gar nicht gemacht hast, sondern nur machen wolltest.
planta hat geschrieben:Es gibt Dinge die niemanden was angehen, dazu gehören olle Kamellen in Suchmaschinen, in anderen Datensammelstellen, in sogenannten sozialen Netzwerken, die gerne meine Klorolle "geteilt" hätten, um den Weichegrad des neuen Toilettenpapiers zu eruieren.
Das stimmt oder auch nicht. Es kommt auf die Umstände an. Wenn Informationen, die niemanden etwas angehen (auch im Sinne von öffentlichem Interesse nicht), widerrechtlich dort gelandet sind, ist das - wie sollte es anders sein - widerrechtlich. Wer behauptet es wäre anders?
mtx93 hat geschrieben:Es gibt kein Recht der Löschung des Privaten ...
Die Aussage ist so allgemein wie falsch. Sollte sie sich auf etwas beziehen, wo sie richtig wäre, hast Du das zumindest nicht kenntlich gemacht.
mtx93 hat geschrieben:Das heißt die Erstellung oder die grundsätzliche Veröffentlichung war illegal oder der Nutzer des Medium hat keine Rechte es zu nutzen.
Na das ist doch erfrischend, eine konkrete und richtige Aussage. Stimmt alles und dafür ob es illegal oder legal war, kann unter Umständen öffentliches Interesse entscheidend sein.
mtx93 hat geschrieben:Das gilt auch für komische Bilder. Bei Medien greifen viele andere Rechte wie Copyright, Trademark oder was auch immer. Und die hat Google per DMCA schon immer gelöscht.
Bei Verstößen die man unter Persönlichkeitsrecht verallgemeinern kann haben sie das auch. Bei Löschanträgen auf Grundlagen jeden Rechts kann es zu Unstimmigkeiten kommen, sei es durch mangelnde Nachweise oder weil es ein Grenzfall ist oder sonst was. Und so gibt es immer mal wieder, in allen Rechtsgebieten Klagen, einige gehen sehr weit nach oben von anderen hört man nichts.
mtx93 hat geschrieben:Und Google löscht keine globalen Suchkeys ala alle "Martha Mustermann Klobrille".
Um den Unsinns Suchkeys zu "löschen", ging es zwar schon mal anderswo, hier aber nicht. Es geht darum Suchergebnisse zu löschen (oder nicht).
planta hat geschrieben:Ich habe das Recht solche Dinge zu unterlassen. Und wenn ich mal so blöde war, so einen Artikel zu posten, habe ich das Recht etwas löschen zu lassen.
Du hast kein Recht solche Dinge zu unterlassen, das brauchst Du aber auch nicht, weil niemand ein Recht hat dich solche Dinge tun zu lassen. Du hast auch kein Recht 17:05 Uhr einen Apfel zu essen, braust Du auch nicht. Das Recht etwas wieder löschen zu lassen, hast du, aber nur sehr begrenzt. Ein solches Recht habe ich schon mehrfach erwähnt. Kannst Du weiter benennen?
planta hat geschrieben:Nicht mehr und nicht weniger sagt dieses Urteil.
Nein.
mtx93 hat geschrieben:Mach dir doch klar das "dein Privat" nicht über alle anderen Aspekte stehen. Und es vor allem doch eher selten Eindeutig ist in Sachen Information.

Sowas gibt es nicht. Und DARAUF reite ich die ganze Zeit rum
Wenn dem so ist, hast Du das nicht erkennen lassen. Mir schien es eher so als ob es Dir darum ging "alle anderen Aspekte" seien willkürlich und öffentliches Interesse könnte alles mögliche und nichts sein (sehr frei formuliert).
mtx93 hat geschrieben:... und du kannst davon ausgehen das wir bald eine Gegenbewegung sehen werden, die Leute verklagen, die Links haben löschen lassen, die "Besitzer" des Eintrages aber ein Recht auf Darstellung durchsetzen wollen.
Solche Fälle hat es mit Sicherheit schon längst gegeben. Der Punkt ist aber, entweder hat man eine Löschung um eine strittige Sache bei google durchgebracht und dagegen wird vorgegangen oder man hat bei google was löschen lassen und die eigentliche Quelle war echtlich nicht greifbar, der wird nicht klagen. Also unterm Strich alles ganz normal.
mtx93 hat geschrieben:Ihr alle geht davon aus, das ihr einfach so, ohne das sich daraus irgendwelche Verantwortungen ergeben, das Recht habt zu entscheiden eine Seite aus Google zu kicken. Weil ihr eure Privatsphäre verletzt seht.
Immer diese Verallgemeinerungen und Annahmen ohne dafür ausreichende Information.
mtx93 hat geschrieben:Nachtrag: Falls das nicht klar rüber gekommen ist - Das Urteil des EUGH kollidiert in Teilen mit dem Grundgesetz Artikel 5.

Da ist klar formuliert: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. "

Der Punkt ist das "zu verbreiten"
Nein, der Punkt ist "Meinung". Wo wurde denn mal jemand zur Unterlassung verurteilt, bei dem es um eine Meinung ging? Meinung ungleich Information.
mtx93 hat geschrieben: ... und "sich aus allgemeinen zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten".
Damit hat es gleich gar nichts zu tun. Das Recht sich derart zu informieren betrifft doch nur Quellen die allgemein zugänglich sind. Nein, daß ist keine Spitzfindigkeit. Was Du tust ist Spitzfindigkeit. Nicht jede Formulierung eines Gesetzes betrifft den Sachverhalt für den Du ein Argument suchst.
mtx93 hat geschrieben:Es sollte jedem klar sein: Im Zweifel hat das Grundgesetz Gültigkeit und nicht ein schwammig formuliertes Recht auf private Löschung eines EU Gerichts.
Das stimmt, nützt aber nur relativ wenig. Das GG verpflichtet den Staat Gesetze zu machen, die dem Bürger die Rechte des GG gewähren. Die EU verpflichtet Deutschland ggf. Gesetze zu machen, die EU-Recht entsprechen. Solange das dem GG nicht entgegensteht, wird Deutschland solchen Forderungen nachkommen müssen oder Strafe zahlen. Ganz so harmlos ist es also nicht, was die sich einfallen lassen.
top hat geschrieben:Mein Name Unique. Alles was man mit "Vorname Nachnahme" im Netzt findet, steht in irgend einem Zusammenhang zu mir. (Aktuell rund 500 Treffer.) Daher denke ich, dass ich mich auch in irgend einer Form dagegen wehren würde, wenn bei den ersten Treffern etwas dabei wäre was mir in irgend einer Form schaden würde.
Willst Du unter die top-10 der sinnlosesten Beiträge?

Falls Du denkst, Du hättest ein Recht, kann ich Dir sagen, das kommt drauf an.
1. Ein einzigartiger Name hat nicht unbedingt was zu bedeuten (jederzeit kann ein anderer so genannt werden). Es komt drauf an, ob man gemeint ist oder ob der durchschnittlich informierte Leser, oder wie es so schön heißt, denkt Du wärst gemeint (oder eben nicht).
2. Nur weil Dir was schadet, heißt das nicht, daß es unrecht ist.
3. Wenn was unrecht ist, ist es unrecht, darum geht es hier doch nicht.
top hat geschrieben:So wie ich das Urteil verstehe, geht es auch nicht darum, dass der entsprechende Suchtreffer bei Google komplett entfernt wird. Es geht nur darum, dass bei der Suche nach dem privaten Namen diese entsprechende Seite nicht mehr gefunden wird.
Es obliegt jedem das zu fordern was er durchsetzen will, das kann sowohl das eine wie auch das andere sein (die Urteile können aber, je nach Umständen, unterschiedlich ausfallen).
top hat geschrieben:Es geht also um den Zusammenhang in dem Google eine Person stellt.
Google stellt mit seinen Suchtreffern den Zusammenhang nicht her, das tut die Seite die im Suchergebnis auftaucht.

Google könnte den Zusammenhang aber auf andere weise herstellen, Stichwort "Vorschläge", und wurde desswegen auch schon zur Unterlassung verurteilt. Dennoch darf google auch weiterhin Seiten als Ergebnis anzeigen, die die Worte Bettina Wulff Rotlichtmilieu enthalten (oder welche Worte es auch immer genau wahren). Darum geht es hier aber nicht.
top hat geschrieben:Stell dir vor, ein Bekannter ist militanter Gegner gegen öffentliches Urinieren - und jedes mal wenn er mit jemanden darüber spricht, erwähnt er dich namentlich wie er dich dabei vor 15 Jahren erwischt hat. Würdest du dagegen auch nichts unternehmen? :P
Top 10.

mtx93
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Beitrag mtx93 » 22.06.2014, 18:57 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

Hasenhuf hat geschrieben:
mtx93 hat geschrieben:... und du kannst davon ausgehen das wir bald eine Gegenbewegung sehen werden, die Leute verklagen, die Links haben löschen lassen, die "Besitzer" des Eintrages aber ein Recht auf Darstellung durchsetzen wollen.
Solche Fälle hat es mit Sicherheit schon längst gegeben. Der Punkt ist aber, entweder hat man eine Löschung um eine strittige Sache bei google durchgebracht und dagegen wird vorgegangen oder man hat bei google was löschen lassen und die eigentliche Quelle war echtlich nicht greifbar, der wird nicht klagen. Also unterm Strich alles ganz normal.
Keine Ahnung was du damit sagen willst...

Ich habe es nun wirklich gut erklärt, aber es will einfach nicht in deinen Kopf.

Lassen wir es so stehen.

Wirklich - es geht mir nicht ums Rechthaben hier. Du musst dich nicht verteidigen.

planta
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Beitrag planta » 23.06.2014, 07:27 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

Hasenhuf hat geschrieben:
top hat geschrieben:Es geht also um den Zusammenhang in dem Google eine Person stellt.
Google stellt mit seinen Suchtreffern den Zusammenhang nicht her, das tut die Seite die im Suchergebnis auftaucht.
top hat geschrieben:Stell dir vor, ein Bekannter ist militanter Gegner gegen öffentliches Urinieren - und jedes mal wenn er mit jemanden darüber spricht, erwähnt er dich namentlich wie er dich dabei vor 15 Jahren erwischt hat. Würdest du dagegen auch nichts unternehmen? :P
Top 10.
Genau darum, und um nichts anderes geht es in diesem Urteil.
Es weist auch Suchmaschinen, hier google, weil es eben bei google so zu finden war, an auf Persönlichkeitsrechte und die informelle Selbstbestimmung (diesen Begriff kennt man in USA so nicht, und kannte man vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts auch noch nicht wirklich) zu achten.

Alles andere was Du hier aufführst, erinnert mich irgendwie an "gute Zeiten, schlechte Zeiten" :)

Google und jetzt auch Bing scheinen jedenfalls mit diesem Urteil was anfangen zu können, ansonsten hätten diese erst garnicht reagiert.
Man muss dieses Formular nicht nutzen, aber man kann.
Welche Rechtsfolgen das wiederum für andere hat, muss man abwarten.

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Beitrag Hasenhuf » 23.06.2014, 19:46 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

mtx93 hat geschrieben:
Hasenhuf hat geschrieben:
mtx93 hat geschrieben:... und du kannst davon ausgehen das wir bald eine Gegenbewegung sehen werden, die Leute verklagen, die Links haben löschen lassen, die "Besitzer" des Eintrages aber ein Recht auf Darstellung durchsetzen wollen.
Solche Fälle hat es mit Sicherheit schon längst gegeben. Der Punkt ist aber, entweder hat man eine Löschung um eine strittige Sache bei google durchgebracht und dagegen wird vorgegangen oder man hat bei google was löschen lassen und die eigentliche Quelle war echtlich nicht greifbar, der wird nicht klagen. Also unterm Strich alles ganz normal.
Keine Ahnung was du damit sagen willst...
Daß das was Du ansprichst, kaum der Rede wert ist. Daß Du darauf und nur darauf eingehst, ist bezeichnend.
mtx93 hat geschrieben:Ich habe es nun wirklich gut erklärt, aber es will einfach nicht in deinen Kopf.
Was auch immer "es" ist.
mtx93 hat geschrieben:Wirklich - es geht mir nicht ums Rechthaben hier. Du musst dich nicht verteidigen.
Sollte ich überhaupt das Bedürfnis haben mich zu verteidigen, müßte ich wissen wovor.
planta hat geschrieben:Genau darum, und um nichts anderes geht es in diesem Urteil.
Es weist auch Suchmaschinen, hier google, weil es eben bei google so zu finden war, an auf Persönlichkeitsrechte und die informelle Selbstbestimmung (diesen Begriff kennt man in USA so nicht, und kannte man vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts auch noch nicht wirklich) zu achten.
Das bestreite ich nicht, ich schreibe es sogar selbst. Top hatte sich aber zu einem viel spezifischeren Umstand geäußert und darauf habe ich ebenso spezifisch geantwortet.
planta hat geschrieben:... Persönlichkeitsrechte und die informelle Selbstbestimmung (diesen Begriff kennt man in USA so nicht, und kannte man vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts auch noch nicht wirklich) ...
Sprich bitte nur für dich und andere hinterm Mond lebenden. Die Begriffe kann man seit Jahrzehnten in den Medien vernehmen.

Im übrigen weiß ich kleines Licht z.B. daß es in Frankreich keine Panoramafreiheit wie in Deutschland und vielen anderen Ländern gibt und daß man das ggf. beachten muß, wenn man Bilder ins Internet stellt. Daß man sich bei so einer kleinen Hinterhofklitsche wie google um so was kümmert, kann man deswegen aber nicht erwarten, auch nicht, nachdem die deswegen schon paar mal vor Gericht waren. :roll:
planta hat geschrieben:Google und jetzt auch Bing scheinen jedenfalls mit diesem Urteil was anfangen zu können, ansonsten hätten diese erst garnicht reagiert.
Warum auch nicht? Willst Du implizieren ich könnte mit dem Urteil nichts anfangen?

mtx93
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Beitrag mtx93 » 03.07.2014, 22:35 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

@Hasenhuf: du weißt mit dem Urteil nicht anzufangen.

Das merken nach den Wochen der Schadenfreude nun auch die Medien...

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 25471.html

Tja, kein Wunder das FAZ & Co. den Bach runter gehen und tiefrote Zahlen schreiben. Wer jetzt erst begreift, das dieses Urteil nicht gegen Google sondern gegen den Journalismus, Meinungsfreiheit und allem geht hat einiges nicht begriffen.

Google ist es doch egal bei der Masse von möglichen Links zu den Suchanfragen, ob das welche fehlen.

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Beitrag GBK667 » 09.07.2014, 13:08 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/ ... and-effekt

Ganz interessanter Artikel in dem einige Resultate des "vergessens-werden" durch Google diskutiert werden.

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Beitrag Hasenhuf » 15.07.2014, 20:35 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

mtx93 hat geschrieben:@Hasenhuf: du weißt mit dem Urteil nicht anzufangen.
Das weißt Du weil? Weil dein Hirn es Dir sagt damit dein Weltbild stimmt?!

globetrotter
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Beitrag globetrotter » 16.07.2014, 08:37 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

Weil wir es ja in einen anderen Thread mt Cura hatten Hasenhuf: Ich erinnere mich noch, dass der immer sagte, dass Du mit Deiner Zerpfückerei Verwirrung anrichtest und wenig zu Übersicht beträgst. Das hat sich bis heute auch nicht geändert. Aber das ist ja ein altes Juristenprinzip: "Wenn Du nicht überzeugen kannst, verwirre."

Womit ich jetzt nicht sagen will, dass Du in vielem Unrecht hast, nur, es ist nicht mehr erkennbar, weil Deine Argumente in der Masse Deiner Zitate und Unübesichtlichkeit Deiner Beiträge untergehen.

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Beitrag Hasenhuf » 16.07.2014, 15:24 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

globetrotter hat geschrieben:Weil wir es ja in einen anderen Thread mt Cura hatten Hasenhuf: Ich erinnere mich noch, dass der immer sagte, dass Du mit Deiner Zerpfückerei Verwirrung anrichtest und wenig zu Übersicht beträgst.
Nur damit ich das begreife.: Wenn jemand einen Beitrag schreibt, in dem Wissen worauf er sich bezieht und was er meint, das aber für alle anderen, die nicht in seinem Kopf sitzen, nicht kenntlich macht, dann ist das gut?

Wenn ich aber durch Zitate kenntlich mache worauf sich meine Aussagen beziehen, dann ist das verwirrend?

Ich frage mich bei wie vielen Beiträgen Leute denken "oh, das war aber verständlich" weil sie nicht lesen, was der andere zum Ausdruck bringen wollte (schon weil der das nicht mal geschrieben hat), sondern, weil sie lesen, was sie erwartet haben was von demjenigen kommen würde.

Vielleicht sind meine Beiträge verwirrend, weil man verstehen kann was ich meine. :Fade-color

Daß hier ein extrem umfangreicher Beitrag zustandegekommen ist, ist unglücklich. Hätte ich den gleichen Beitrag ohne Zitate geschrieben, wäre es aber nicht besser geworden. Der Beitrag ist aber fast einen Monat alt, war das jetzt der Anlaß für deinen Beitrag?

globetrotter
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Beitrag globetrotter » 17.07.2014, 03:42 Google muss Links zu sensiblen Daten entfernen

> Wenn jemand einen Beitrag schreibt, in dem Wissen worauf er sich bezieht und was er meint, das aber für alle anderen, die nicht in seinem Kopf sitzen, nicht kenntlich macht, dann ist das gut?

Ich kann Dir die Frage nicht beantworten Hasenhuf, weil ich den Satz nicht wirklich verstehe und nicht weiss, ob das Ende des Satzes nicht vielleicht "...dann ist das nicht gut?" lauten sollte.

> Vielleicht sind meine Beiträge verwirrend, weil man verstehen kann was ich meine.
Da ist ja wohl der Wunsch der Vater dieser Deiner Vermutung.

> Der Beitrag ist aber fast einen Monat alt, war das jetzt der Anlaß für deinen Beitrag?
Dein vorletzter Beitrag in diesem Thread, der Anlass für meinen Beitrag war, ist jetzt mal gerade zwei Tage alt.

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