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Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

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Hennes404
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Beitrag Hennes404 » 02.12.2015, 12:48 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Aber du sprachst ja von dem Zeitalter von denen ;) auch das kenne ich noch!

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Melegrian
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Beitrag Melegrian » 02.12.2015, 13:28 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Ich denke, Du bringst hier einige Dinge durcheinander, da Du nicht den Unterschied zwischen Web 1.0 und Web 2.0 aufführst. Deshalb noch einmal, wie ich das in Bezug auf die Gestaltung von Webseiten sehe.

Web 1.0 - Statische HTML-Seiten á la FrontPage, Seite für Seite kann nur vom Inhaber der Seite geändert oder ergänzt werden. Alle Seiten werden auf einem Rechner erstellt oder geändert, dann erst hochgeladen. In einem Gästebuch können Gäste zwar einen Spruch hinterlassen, doch von einer echten Interaktion, zum Beispiel um sich mit einem Thema auseinanderzusetzen und dabei auf die Meinung von weiteren Kommentierenden einzugehen, davon kann noch keine Rede sein.

Web 2.0 - Dynamische Seiten á la CMSysteme, Themen können von Usern mit Account erstellt und bearbeitet werden. User ohne Account können auf einzelne Themen eingehen und sich neben dem Thema auch auf bereits existierende Kommentare beziehen. Interaktion ist möglich, ich warte auf eine Antwort auf einer Seite mit einem speziellen Thema und reagiere darauf. So gesehen würde ich es eher so einstufen, Foren ja, Gästebücher nein.
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Hennes404
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Beitrag Hennes404 » 02.12.2015, 13:37 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Ich sag ja nicht, dass Gästebücher in ihrem Umfang schon zu Web 2.0 gehören. Aber der Grundgedanke steht auch hier schon dahinter. Natürlich wird der Netzeffekt erst dann richtig angewandt, wenn das ganze eben Themenbezogen etc. eingebunden wird.
Allerdings hat meiner Meinung nach nicht unbedingt ein CMS System was mit Web 2.0 zu tun. Technologisch gibt es da meiner Meinung nach keine Differenzierung. Auch das zwingende Erstellen eines Accounts ist meiner Meinung nach nicht wirklich ein Merkmal von Web 2.0. Auch wenn es inzwischen schon fast die Regel entspricht.
Also ich beziehe mich auf den Artikel von Tim O'reilly. In der Literatur gilt seine Definition auch als die am weitest verbreitete.

Ich poste ihn hier mal rein. Der wurde im Auftrag von O'reilly auf deutsch übersetzt von Patrick Holz:

https://www.oreilly.de/artikel/web20_trans.html

Auch zb Wikipedia bezieht sich auf ihn.

heinrich
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Beitrag heinrich » 02.12.2015, 13:49 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hennes404 hat geschrieben:... Gästebücher ... Aber der Grundgedanke steht auch hier schon dahinter ...
IMHO ist das Unsinn, da Gästebücher dazu da waren, zu zeigen, dass man Leser hatte, aber die waren überhaupt nicht dazu gedacht, zu kommunizieren. Man könnte ja dann Gästebücher auch als Vorläufer zu CMS sehen, denn hier konnten Leute, die nur einen Internetzugang und sonst nichts hatten (Mail war ja nicht notwendig), auch was schreiben! Da war das Usenet schon viel weiter, denn da wurden interaktiv jede Menge Themen abgehandelt, die dann im Archiv - bis heute übrigens - abrufbar sind. Ich krieg heute noch Fragen zu den Diskussionsbeiträgen, die ich damals abgesondert habe ...

Hennes404
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Beitrag Hennes404 » 02.12.2015, 14:14 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Das ist schon richtig, dass die meist nicht wirklich zum kommunizieren da waren.
Aber ich sag ja auch nur, dass der Grundgedanke da schon war. Wenn einer alle 2 Tage auf seiner Homepage davon berichtet was er im leben als Extremsportler alles so macht und dann die Nutzer darauf in seinem Gästebuch reagiert haben und er daraufhin vlt auch seinen eigenen Inhalt der Webseite verändert hat, weil viele im gästebuch eben schrieben, dass sie gerne mal von seiner Ernährung oder ähnliches erfahren würden und er quasi auch auf die Gästebucheinträge reagiert hat, dann war das meiner Meinung nach schon ein Ansatz von Web 2.0. Denn da hat sich ja schon etwas wie eine Community gegründet. Teilweise konnte man ja im Gästebuch auch auf Einträge antworten etc. Oder es gab Freunde Netzwerke Homepages, bei denen jeder User ein Gästebuch hatte und man teilweise eben auch dadurch kommuniziert hat. Und dadurch hat das Gästebuch schon einen ähnlichen Status wie eine Pinnwand, die nur für Freunde ist, eingenommen.
Aber ja klar, meist sind die eher weniger zur Kommunikation eingesetzt worden. Aber die Möglichkeit und der Gedanke de Netzeffekts war schon da meiner Meinung nach. Auch wenn, wie gesagt, ich es jetzt nicht wirklich als Web 2.0 - Apllikation bezeichnen würde.
Aber Foren etc, waren meiner Meinung nach definitiv schon Web 2.0 Anfänge oder eben RSS feeds. Und auch Dinge wie "gutefrage.net" sind definitiv Web 2.0 Applikationen und da konnte man teilweise auch einfach als "Gast" antworten.

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