registrieren registriertes Mitglied


Anzeige

Anzeige

Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hier kannst Du Deine Fragen zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) stellen.
Hennes404
PostRank 1
PostRank 1
Beiträge: 15
Registriert: 26.11.2015, 02:12

Beitrag Hennes404 » 26.11.2015, 02:29 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hi, liebes Forum!

ich hab' da mal 'ne Frage..
ich hoffe ich bin hier jetzt in dem richtigen Unterforum, um diese Frage zu stellen..

Ich schreibe gerade meine Bachelorarbeit "Kommunikationsstrategie eines Startups via Web 2.0"

Hierbei gehts es um ein Unternehmen, das mithilfe von einer App dem Verbraucher mitteilt, in welchem Supermarkt in deiner Nähe sich Ware nahe am Mindeshaltbarkeitsdatum befindet und somit günstiger zu erwerben wäre (normal sortiert der Supermarkt wegen seiner Frischepolitik diese ca. 7 Tage vor dem MHD aus und wirfst diese Weg. Also soll mit dieser App auch dem Lebensmittelabfall entgegengewirkt werden, der sehr enorm ist!

Aber das nur zum Unternehmen.. In der Bachelorarbeit gehts nun darum deren Kommunikationsstrategie via web 2.0 zu untersuchen.. also via Facebook, Blogs etc.. Und ich will dafür eben erst anhand von Erfolgsfaktoren Instrumente erstellen mit der ich dann deren Kommunikationsstrategie untersuchen will..
Wichtig: es könnte eigentlich jedes beliebige Unternehmen sein. Es geht nur darum deren Kommunikationsstrategie, die mithilfe von 2.0 läuft zu analysieren.

Soo..
Hab auch schon das ein oder andere an Literatur für dieses Thema. Allerdings fehlen mir noch so wissenschaftliche Untersuchungen oder Studien, die schonmal untersucht haben, was die Erfolgsfaktoren sind bei einer Kommunikationsstrategie via Web 2.0. Also beispielsweise auch Untersuchungen die bestimme Kommunikationsstrategien von Unternehmen untersucht haben, die eben auf web 2.0 aufgebaut war.
Also ich bräuchte noch Quellen hinsichtlich was will ein Web 2.0 User? was mag er gar nicht? was treibt ihn zum "mitmachen" an? welche Punkte machen dabei den Erfolg aus? Studien, die das schonmal genauer untersucht haben.
Weiß das Jemand was? oder wo ich sowas am besten finden könnte?
Ich wäre für jede Art von Hilfe unheimlich dankbar!

Gruß
Daniel Hennig
Zuletzt geändert von Hennes404 am 26.11.2015, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.

Anzeige von:

SEO Telefonberatung bei ABAKUS:
  • Schnelle & kompetente Hilfe
  • Direkte Kommunikation
  • Fachkundige Beratung
  • Geringer Kostenaufwand
Sprechen Sie uns gerne an:
0511 / 300325-0

nerd
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 4366
Registriert: 15.02.2005, 04:02

Beitrag nerd » 26.11.2015, 05:05 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hennes404 hat geschrieben:normal sortiert der Supermarkt wegen seiner Frischepolitik diese ca. 7 Tage vor dem MHD aus und wirfst diese Weg. Also soll mit dieser App auch dem Lebensmittelabfall entgegengewirkt werden, der sehr enorm ist!
Keine antwort auf deine frage, aber vielleicht bist du hier auf dem falschen weg.

Lebensmittel wegwerfen kann teil der preispolitik des haendlers sein. Die idee dahinter ist: Wenn ein kunde ein ablaufendes produkt kauft (z.b. jogurt oder gemuese), macht der haendler damit vielleicht 0 oder kaum gewinn. Wenn er die waren vernichtet, dann kann sie der kunde auch nicht (bei ihm im laden) kaufen, und muss zum vollpreis-produkt greifen an welchem der haendler gewinn hat. Kunden sind bequem und einkaufen ist langweilig, soll heissen kunden kaufen lieber bei dir im laden etwas teureres wenn sie schonmal da sind, statt eine halbe stunde lang zu einem anderen haendler zu fahren der die selbe ware 10 cent billiger hat.

Bei diesen brathuehnchen im supermarkt dagegen ist es anders, da diese verglichen mit jogurt oder salat relativ teuer sind. Das sind normale tiefkuehlhuehnchen, die kurz vor dem verfall waren. Teilweise kosten die brathuehnchen weniger als die tiefkuehlware, obwohl der haendler damit ja mehr arbeit hat, und noch energie und zeit fuers braten aufwenden muss. Hier will man kunden locken die ein preiswertes fast-fertig gericht haben wollen. Hierbei stehen die brathuehnchen aber nicht in direkter konkurenz zu tiefkuehlhuenchen (teurer, da fuer den kunden mit viel arbeit verbunden bis es auf den tisch kommt), womit der haendler immer noch beide produkte gleichzeitig (das eine mit mehr gewinn, das andere mit weniger gewinn) absetzen kann.

Kann auch sein dass die haendler die ablaufenden lebensmittel eher spenden statt wegwerfen, vielleicht kann man das ja als unterstuetzung eines gemeinnuetzigen vereins steuerlich gueltig machen.

Jedenfalls glaube ich, dass solche supermarkt ketten schon laenge eine eigene app haetten, wenn sie damit irgenwo kosten einsparen oder mehr gewinn machen koennten. Nur aus freundlichkeit oder "fuer eine gute sache" wird da aber keiner mitmachen, schliesslich will Aldi nicht riskieren dass ihre Kunden zu Lidl laufen weil es dort billig welken salat gibt der weg muss.

Abgesehen davon muesste deren IT ja staendig irgendwie eine liste der ablaufenden produkte und standorte an deine app exportieren. Sowas bei einer coorporate IT abteilung durchzudruecken wird wohl extrem schwer sein, wenn du nicht gerade google/apple/facebook mit einer killer-app bist, die den beteiligten firmen jede menge gute publicity versprechen wuerde.

Also der letzte punkt waere fuer dich interressant, welchen "wert" bietet deine app den haendlern die da mitmachen? Im moment sehe ich nichts, womit du grosskunden koedern koenntest. Und ohne haendler, die ihr angebot bei dir einstellen hast du auch keine kunden womit die app floppt.

Abgesehen davon: der begriff "Web 2 point oooh" fueht sich ziehmlich abgestanden an. "Hey kids! It's 2002, the web is getting hot and sweaty again, and the dollars are flying almost as fast as the bullshit from the marketing department!" :wink:

Hennes404
PostRank 1
PostRank 1
Beiträge: 15
Registriert: 26.11.2015, 02:12

Beitrag Hennes404 » 26.11.2015, 05:32 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hallo nerd...

Erstmal vielen Dank für deine Antwort!

Also ja der Punkt der Kostenersparnis ist natürlich hauptsächlich für den Kunden interessant. Dadurch könnte der Supermarkt aber ja auch eventuell wieder Kunden in sein Supermarkt locken, weil du grad siehst, dass 5 Artikel, die du eh kaufen wolltest, gerade reduziert sind. Eine kleine Ersparnis könnte aber auch für den Supermarkt rausspringen dabei. Denn die weggeworfenen Artikel sind ja totalabschreibungen.. Und wenn der Kunde nun zu einem anderen Artikel greift, das neuer ist und somit den Vollpreis bezahlt, wurde das andere ja schlichtweg einfach nicht verkauft, bezahlt hat der Supermarkt aber für beide Produkte! Natürlich ist aber schon bei dem Preis, den der Kunde dann für die neuere Ware zahlt, miteinberechnet, dass die andere Ware weggeworfen wurde.

Aber ja das muss man dann mal sehen in wie weit das Kostenersparnisse sind. Denn Ein Supermarkt wirft in einem Monat so viel Ware weg, dass diese ca 10.000€ Totalabschreibungen (zumindest nach einem Beitrag des WDRs) ca. ausmachen. Außerdem gibt es in verschiedenen Länder ein Gesetz, dass die Supermärkte diese Ware gar nicht mehr so einfach wegwerfen dürfen und auch die EU möchte nächstes Jahr ein solches Gesetz verabschieden Aber das sei jetzt alles mal dahingestellt. Damit muss sich das Unternehmen befassen und nicht ich ;) Diese App gibt es schon, also in der Betaphase und ist noch in der Entwicklung. Und IT mäßig funktioniert das auch alles schon. Da ist SAP Partner. Das funktioniert dann über einen sogenannten "Databar", der auch sachen wie gewicht und Midesthaltbarkeitsdatum des einzelnen Produktes speichert. In Spanien gibts auch schon Supermärkte, die diese benutzen, in deutschland hat man bisher eine andere Konzeption, die aber auch funktioniert. Darf aber auch gar nicht soo viel verraten, hab da eine Geheimhaltungsklausel unterschrieben. Ich kann dir nur sagen, es funtkioniert! :) wurde auch schon in Pilotprojekten getestet.

Aber auch das alles sei mal dahingestellt, das will ich auch nicht untersuchen, sondern ich möchte deren Kommunikationsstrategie via Web 2.0 untersuchen. Erfolgsfaktoren für eine Kommunikationsstrategie via Web 2.0 und dafür suche ich wie oben erwähnt eben noch Studien/Untersuchungen :)

Melegrian
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3170
Registriert: 30.01.2005, 12:36

Beitrag Melegrian » 26.11.2015, 06:41 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hennes404 hat geschrieben:Hierbei gehts es um ein Unternehmen, das mithilfe von einer App dem Verbraucher mitteilt, in welchem Supermarkt in deiner Nähe sich Ware nahe am Mindeshaltbarkeitsdatum befindet und somit günstiger zu erwerben wäre ...

Allerdings fehlen mir noch so wissenschaftliche Untersuchungen oder Studien, die schonmal untersucht haben, was die Erfolgsfaktoren sind bei einer Kommunikationsstrategie via Web 2.0. Also beispielsweise auch Untersuchungen die bestimme Kommunikationsstrategien von Unternehmen untersucht haben, die eben auf web 2.0 aufgebaut war.
Was verstehst Du denn unter Web 2.0?
Bei dem was ich darunter verstehe, ist Amazon führend und die haben schon einiges mit den Jahren veröffentlicht. Unter anderem über den Einfluss der Ladezeit auf die Absprungrate. Dass ein Artikel sich umso besser verkauft, je mehr positive Bewertungen von Nutzern vorliegen, ist zwar klar, doch ob dazu jemals Zahlen veröffentlicht wurden, weiß ich nicht.

Doch Kunden per App über Produkte mit ablaufendem Verfallsdatum zu informieren, ist für mich kein Web 2.0, sondern eher ein Pendant zur klassischen Printwerbung mit Sonderangeboten, nur etwas schneller, weil die Ware schneller weg muss. Wie sollte ein Kunde da interagieren können? Sowie bei Lidl und anderen, die Produkte nahe dem Verfallsdatum preisreduziert ins Regal stellen und das machen die ja. Der Kunde kann es nur zur Kenntnis nehmen und kaufen oder halt nicht kaufen.

Würde Edeka das ständig über eine App machen, könnte es am Ende noch heißen: "Die haben ständig alten Plunder im Angebot." Dann doch lieber an eine Tafel in der Nähe verschenken. Ob die es machen, ich weiß es nicht, doch der Ruf wäre wohl besser, zumindest weniger gefährdet, wie bei Verwendung einer App, mit der Kunden noch das angedreht werden soll, was die zuvor im Regal stehen ließen.
Hennes404 hat geschrieben:Also ich bräuchte noch Quellen hinsichtlich was will ein Web 2.0 User?
Schimpfen können, wie ein Rohrspatz, wenn der Salat verwelkt war. Anschließend zur Genugtuung und Besänftigung einen Gutschein erhalten. Was sollte ein Web 2.0 User in diesem Zusammenhang noch wollen? Eventuell einen Ersatz für die einstigen Plaudereien in Tante Emma Läden.

Hennes404
PostRank 1
PostRank 1
Beiträge: 15
Registriert: 26.11.2015, 02:12

Beitrag Hennes404 » 26.11.2015, 07:24 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hallo Malegrian ;)

Auch dir schonmal vielen Dank für deine Antwort!
Malegrian hat geschrieben:Was verstehst Du denn unter Web 2.0?[...]
Doch Kunden per App über Produkte mit ablaufendem Verfallsdatum zu informieren, ist für mich kein Web 2.0, sondern eher ein Pendant zur klassischen Printwerbung mit Sonderangeboten, nur etwas schneller, weil die Ware schneller weg muss.
Ja da hast zu vollkommen Recht, dass das kein Web 2.0 ist. Also zumindest nicht der Dienst, dem Verbraucher Bescheid zu geben ob Ware nun MHD bedingt reduziert ist. Das ganze soll auch keine Web 2.0 Applikation oder so sein. An sich ist es ziemlich egal was das Unternehmen macht. Es geht in meiner Bachelorthesis nur darum deren Kommunikationsstrategie via Web 2.0 zu untersuchen. Das hat an sich nichts mit der Lösung zu tun, die das Unternehmen anstrebt. Ich hatte das nur kurz zur Vorstellung geschrieben. Dieses Unternehmen möchte jetzt allerdings eine Kommunikationsstrategie machen, die eben auf Web 2.0 setzt. Also Sachen wie Facebook communities aufbauen und denen Anreize zu geben auch "mitzumachen" (Das versteh ich auch unter Web 2.0. Das "Mitmach"-Web, bei dem jeder Beteiligte eben Content in gewisser weiße zur Verfügung stellt und durch den Netzeffekt eben der Mehrwert immer weiter steigt ;) also versteh darunter schon das Tim O'reillys Web 2.0 ) Oder eben Anreize für Blogger zu geben. Oder eventuell Dinge einbaut, wo der Nutzer auf Facebook teilen kann, "Hey guck mal ich hab schon für so und so viel Vermeidung von Lebensmittelabfällen gesorgt, was so und so viel Co2 Emission durch die Nichtherstellung anderer Produkte ausmacht" oder sowas.. Youtube vlt miteinzubeizehen, und all das.. Und ich brauche halt Studien, die untersuchen, was da gegeben sein muss, damit der Nutzer lust hat "mitzumachen" oder dass es wichtig ist den Erfolg von dieser sozialen Interkation zu messen und sowas. Also Studien die schonmal zu Erfolgsfaktoren von Kommunikationsstrategien via Web 2.0 gekommen sind oder eben mithilfe von jenen schonmal eine kommunikationsstrategie untersucht haben.

Amazon klingt schonmal nicht schlecht, da suche ich mal. Vlt haben die ja schonmal Studien veröffentlich wo es darum ging Anreize für das Schreiben der Bewertungen zu geben oder sowas. Das wär was, das mir weiterhilft.

Malegrian hat geschrieben:Sowie bei Lidl und anderen, die Produkte nahe dem Verfallsdatum preisreduziert ins Regal stellen und das machen die ja. Der Kunde kann es nur zur Kenntnis nehmen und kaufen oder halt nicht kaufen.
Naja ja. Teilweise machen das Manche. Aber dann meist nur bei Sachen wie Fleisch oder mal Wurst, Käse etc. Aber hier ist es die Idee das mit ALLEN Lebensmitteln zu machen. Auch Sachen wie Zucker und Honig, die ja eigentlich nie wirklich schlecht werde, aber aufgrund vom gesetzlichen MHD nicht mehr verkauft werden dürfen. Und die Tafeln haben glaub auch weniger Verwendung für n Päckchen Zucker oder ne Packung Mehl

Außerdem musst du das ja auch so betrachten, dass du dadurch der Umwelt hilft zb. Es wird unmengen an Lebensmitteln überproduziert. Das ist nicht nur schade wegen den Lebensmitteln, sondern auch die ganzen Co2 Emissionen die dabei produziert werden für Verpackung, Herstellung der Lebensmitteln etc. Das sind ernorme Ausmaße. Pro Filiale werden pro Tag ca. 2 komplett volle Einkaufwägen Lebensmittel weggeworfen. Auf die Welt hochgerechnet is das unglaublich enorm. Schätzungsweise entweichen 3,3 Gitaonnen Treibhausgase in die Atmosphäre nur aufgrund der Lebensmittel, die weltweit weggeworfen werden..


Aber wie gesagt.. Das ganze ist hier jetzt gar nicht so Das Problem. Es geht nur um die Kommunikationsstrategie des Unternehmen via Web 2.0. Es könnte auch jede andere beliebige Firma sein. Zb. Coca Cola, die mit Web 2.0 schon ganz gute Kommunikation betreibt. Oder Dell oder sonst was :)

Anzeige von:


Hochwertiger Linkaufbau bei ABAKUS:
  • Google-konformer Linkaufbau
  • nachhaltiges Ranking
  • Linkbuilding Angebote zu fairen Preisen
  • internationale Backlinks
Wir bieten Beratung und Umsetzung.
Jetzt anfragen: 0511 / 300325-0

Benutzeravatar
mwitte
Administrator
Administrator
Beiträge: 4182
Registriert: 08.09.2006, 17:31
Wohnort: Münster
Kontaktdaten:

Beitrag mwitte » 26.11.2015, 09:37 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Mal eine technische Frage -- wie soll das denn funktionieren?
Der Verkäufer soll dann die Produkte einscannen die ablaufen damit die in der App verfügbar sind?
Schon da stellt sich das erste Mal die Frage nach dem Kosten / Nutzen Faktor.

Danach müsste an der Kasse (beim Kauf) das Produkt ja wieder aus der App entfernt werden...

Völlig losgelöst von ggf. kaputten Produkten (ein Joghurt fällt runter), geklauten Produkten oder dem Phänomen, dass Kunden den Joghurt in den Einklaufswagen legen um ihn dann später aus unerfindlichen Gründen in einem anderen Regal bei den Konserven wieder abzustellen.

Dann ist das Problem, dass abgelaufene Produkte eher "Einzelstücke" sind -- das ist problematisch.

Du zeigst mir in der App an, dass es im Supermarkt am anderen Ende der Stadt den Joghurt aufgrund der MHD-Geschichte 30 Cent billiger gibt.

Losgelöst von der Frage ob ich dafür überhaupt einen Supermarktwechsel in Erwägung ziehe ist doch das Problem, dass bei der Ankunft dort die App anzeigt das das Produkt verkauft = nicht mehr verfügbar ist -- super.

Oder aber das Produkt wird als verfügbar angezeigt -- ich finde es aber im regal nicht -- wegen der oben erwähnten Punkte oder weil irgend jemand anderes das Einzelstück in der Schlange an der Kasse im Einkaufswagen hat.

Und dann zur Theorie des lebensmittelabfalls: die meisten diese Produkte gehen heute an die Tafeln die erheblich zur Grundversorgungder ärmeren Bevölkerungsschicht beitragen.

Denen würdest Du mit Deiner Idee Konkurrenz machen oder die Grundlage entziehen.

Unabhängig von der moralischen Frage die Du selber beantworten kannst / musst ist Dir da der un geteilte Shitstorm der Bevölkerung ziemlich sicher -- quasi ein Linkbait der Extraklasse...

Hennes404
PostRank 1
PostRank 1
Beiträge: 15
Registriert: 26.11.2015, 02:12

Beitrag Hennes404 » 26.11.2015, 09:37 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hab aber grad gesehen, dass ich das auch blöd formuliert hab oben.. da kommt man gar nicht so einfach drauf, für was ich das suche :D

habs jetzt mal geändert..

Melegrian
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3170
Registriert: 30.01.2005, 12:36

Beitrag Melegrian » 26.11.2015, 10:09 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Also, falls es weniger um welken Salat gehen sollte, dann hätte ich mit so etwas begonnen, um mich weiter durchzuarbeiten:

https://de.statista.com/statistik/studi ... a-dossier/

Nur 297,50 € hätte ich dafür wohl nicht unbedingt ausgegeben, obwohl Du damit auf jeden Fall einen Anfang hättest. Anschließend hättest Du dann Ansatzpunkte, um weiter zu recherchieren und dann zum Beispiel die hier erwähnte Studie und weitere zu finden:

https://www.onlinehaendler-news.de/hand ... ehmen.html

Jetzt habe ich mich nur durch die ersten Seiten in dieser Rubrik geklickt, da sollte noch das eine oder andere bei sein.

https://www.onlinehaendler-news.de/handel/studien.html

Was mir noch einfällt, Du könntest auch so suchen, mit etwas Glück findest Du da etwas mit einem kompletten Quellenverzeichnis:

https://scholar.google.de/scholar?q=Dis ... .0+Kommerz

Hennes404
PostRank 1
PostRank 1
Beiträge: 15
Registriert: 26.11.2015, 02:12

Beitrag Hennes404 » 27.11.2015, 17:07 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hey Danke Malegrian!

Das sieht doch schonmal gut aus!
Das amazon statisa Dossier hab ich grad über meine Hochschule runtergeladen, da sind aber hauptächlich nur sachen drin über nutzer Reichweite und Umsatz und so...

Die zweite Studie ist eventuell relativ interessant für mich..
Allerdings wird hier nur auf bewetungen eingegangen,
Ich bräuchte eher erfolgsfaktoren innerhalb der Kommunikation via web 2.0 Mehrwert generieren etc..

Aber schon mal vielen vielen Dank!!!

Lyk
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3075
Registriert: 10.08.2009, 16:26

Beitrag Lyk » 27.11.2015, 18:17 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hennes404 hat geschrieben:Hab aber grad gesehen, dass ich das auch blöd formuliert hab oben.. da kommt man gar nicht so einfach drauf, für was ich das suche :D
ähm joar, grenzt schon an keywordspam was du da mit "Kommunikationsstrategie" im ersten posting veranstaltest...

das ist ne schlechte strategie bzw. keine 2.0 würdig^^

Melegrian
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3170
Registriert: 30.01.2005, 12:36

Beitrag Melegrian » 28.11.2015, 11:06 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hennes404 hat geschrieben:Ich bräuchte eher erfolgsfaktoren innerhalb der Kommunikation via web 2.0 Mehrwert generieren etc..
Ich weiß nicht, was Du hier erwartest, ich habe doch bereits mindestens eine Adresse notiert, unter der Du jede Menge Studien in dieser Richtung findest:

https://www.onlinehaendler-news.de/handel/studien.html

Nehme ich diese Rubrik, so finde ich innerhalb weniger Minuten bereits eine weitere Studie, die Anhaltspunkte enthält:
Weitere Daten und Erkenntnisse finden Sie in der Studie „E-Commerce 2015 – Wie wir wirklich online einkaufen“ (als PDF).
https://www.onlinehaendler-news.de/hand ... ernet.html

Und in der Studie dann zum Beispiel:
Welche Kontaktmöglichkeiten und Hilfestellungen vor, während oder nach einem On-line-Kauf genutzt werden, hängt beim Kunden stark vom jeweiligen Anliegen ab...
Die nützlichsten Services beim Anliegen ...
https://www.otto.de/unternehmen/media-o ... webpdf.pdf

Habe mich jetzt nur bis Seite 7 durchgeklickt und mindestens 2 bis 3 Studien gefunden, die mehr oder weniger mit Deinem Thema zusammenhängen. Die Arbeit, diese Studien durchzugehen und zu sichten, die liegt natürlich bei Dir.

hanneswobus
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 6791
Registriert: 16.03.2008, 01:39
Kontaktdaten:

Beitrag hanneswobus » 28.11.2015, 11:31 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Hennes404 hat geschrieben:Hi, liebes Forum!

ich hab' da mal 'ne Frage..
ich hoffe ich bin hier jetzt in dem richtigen Unterforum, um diese Frage zu stellen..

Ich schreibe gerade meine Bachelorarbeit "Kommunikationsstrategie eines Startups via Web 2.0"

Hierbei gehts es um ein Unternehmen, das mithilfe von einer App dem Verbraucher mitteilt, in welchem Supermarkt in deiner Nähe sich Ware nahe am Mindeshaltbarkeitsdatum befindet und somit günstiger zu erwerben wäre (normal sortiert der Supermarkt wegen seiner Frischepolitik diese ca. 7 Tage vor dem MHD aus und wirfst diese Weg. Also soll mit dieser App auch dem Lebensmittelabfall entgegengewirkt werden, der sehr enorm ist!

Aber das nur zum Unternehmen.. In der Bachelorarbeit gehts nun darum deren Kommunikationsstrategie via web 2.0 zu untersuchen.. also via Facebook, Blogs etc.. Und ich will dafür eben erst anhand von Erfolgsfaktoren Instrumente erstellen mit der ich dann deren Kommunikationsstrategie untersuchen will..
Wichtig: es könnte eigentlich jedes beliebige Unternehmen sein. Es geht nur darum deren Kommunikationsstrategie, die mithilfe von 2.0 läuft zu analysieren.

Soo..
Hab auch schon das ein oder andere an Literatur für dieses Thema. Allerdings fehlen mir noch so wissenschaftliche Untersuchungen oder Studien, die schonmal untersucht haben, was die Erfolgsfaktoren sind bei einer Kommunikationsstrategie via Web 2.0. Also beispielsweise auch Untersuchungen die bestimme Kommunikationsstrategien von Unternehmen untersucht haben, die eben auf web 2.0 aufgebaut war.
Also ich bräuchte noch Quellen hinsichtlich was will ein Web 2.0 User? was mag er gar nicht? was treibt ihn zum "mitmachen" an? welche Punkte machen dabei den Erfolg aus? Studien, die das schonmal genauer untersucht haben.
Weiß das Jemand was? oder wo ich sowas am besten finden könnte?
Ich wäre für jede Art von Hilfe unheimlich dankbar!

Gruß
Daniel Hennig
daniel,
wenn du nachvollziehen moechtest, was denn da user xyz moechte, musst du halt schauen:
(a) wo befinden sich denn die user (hier: welches socialmedium, blog etc.)
(b) was "bewegt" denn die user (hier: was schreiben die, welche reichweite haben die)
ich bin da etwas skeptisch, ob denn da studien fuer sowas existieren, die dir das thema "mundgerecht" aufbereiten u. ich wuerde da ueber die konstellation "hashtag" => "reichweite" => "reichweitenveraenderung" gehen.
hier solltest du ggf. so vorgehen:
[beispiel]
"essen u. trinken"
=> tags: "food", "küche", "lecker", "obst" [u.v.m.]
=> pruefung: aktuelle reichweite
=> pruefung: reichweitenveraenderung je tag / woche / monat / saison (zeigen "mitmacheffekt")
die ergebnisse schreibst du dann in eine geeignete tabelle rein u. auf basis dieser kannst du ja dann thesen entwickeln wie bspw.
- reichweitenstarke begriffe (hier: tags, themen, bedarfsmeldungen) zeigen hohen bedarf (hier: redebedarf, fragen, beduerfnisse allgem.)
- begriffe mit starken reichweitenveraenderungen (hier: spruenge je tag / woche / monat /saison) zeigen hohen bedarf (hier: redebedarf, fragen, beduerfnisse allgem)
das ganze kannst // musst // solltest du dann natuerlich ueber die bekannten spielzeuge gegenpruefen.
viel erfolg!

heinrich
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3110
Registriert: 17.08.2006, 11:26

Beitrag heinrich » 28.11.2015, 11:31 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

Als Wissenschaftler rate ich dir, erst einmal klar zu definieren. Alles andere ist doch ein Stöbern im Nebel! Also definiere erst einmal folgende Begriffe:
- Erfolgsfaktor
- Kommunikation via web 2.0
- Mehrwert
Erst wenn du diese Grundbegriffe deiner Fragestellung klar definiert hast, kannst du dich auf die Suche nach Studien machen. Aber das alles ist doch IMHO Aufgabe deines Betreuers ...

hanneswobus
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 6791
Registriert: 16.03.2008, 01:39
Kontaktdaten:

Beitrag hanneswobus » 28.11.2015, 11:37 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

heinrich hat geschrieben:Als Wissenschaftler rate ich dir, erst einmal klar zu definieren. Alles andere ist doch ein Stöbern im Nebel! Also definiere erst einmal folgende Begriffe:
- Erfolgsfaktor
- Kommunikation via web 2.0
- Mehrwert
Erst wenn du diese Grundbegriffe deiner Fragestellung klar definiert hast, kannst du dich auf die Suche nach Studien machen. Aber das alles ist doch IMHO Aufgabe deines Betreuers ...
sehe ich ganz genauso u. ich wuerde sogar die begriffe auf eine geeignete "nutzwertanalyse" herunter brechen, damit das ganze auch noch auf verschiedene szenarien uebertragbar ist: es gibt ja voellig verschiedene "erfolgsfaktoren" fuer diese o. jene projekte.
lg

heinrich
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 3110
Registriert: 17.08.2006, 11:26

Beitrag heinrich » 28.11.2015, 11:43 Kommunikationsstrategie via Web 2.0 - Bachelorarbeit

hanneswobus hat geschrieben:... ich wuerde sogar die begriffe auf eine geeignete "nutzwertanalyse" herunter brechen, damit das ganze auch noch auf verschiedene szenarien uebertragbar ist: es gibt ja voellig verschiedene "erfolgsfaktoren" fuer diese o. jene projekte.
lg
Damit sprichst du das Problem der Operationalisierung an, aber das ist ja bekanntlich nach der Definition das nächste große Problem einer empirischen Arbeit :o

Antworten
  • Neueste Blogbeiträge
cron