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Perfide Praktiken der Shopware AG

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supervisior
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Beitrag supervisior » 06.03.2022, 14:51 Perfide Praktiken der Shopware AG

Sicherlich jeder, der sich mal mit dem Thema Shop System auseinandergesetzt hat und womöglich vor der Wahl stand welches Shop System das geeignetste wäre, trifft unweigerlich auf Shopware. Inzwischen hinreichend bekannt, positioniert sich Shopware selbst als das deutsche Pendant zu Magento. Von Shopware gibt es bis zur aktuellen Version 6 auch immer eine Community Version, die sich von der kommerziellen Version wesentlich nur dadurch unterscheidet, dass man in Sachen Support auf die Hilfe anderer angewiesen ist und Shopware selbst keinen for free Support für die Community Version anbietet. Bis zur Version 5 konnte man aber doch noch darauf hoffen, dass sich im Shopware Forum dann doch so dann und wann mal ein Offizieller zu einem Thema gemeldet hat. Grundsätzlich, und um nicht falsch verstanden zu werden, ist es absolut legitim, dass man für etwas wie eine kostenlose Community Version nicht erwarten darf, dass man dann auch noch Support for free dafür bekommt. Bis zur Version 5 konnte man das locker tolerieren, weil die Dokumentation für diese Version sehr umfangreich ist. Gleichermaßen verhält es sich beim Support im Shopware Forum, aber eben beschränkt auf die Version 5 und eben nicht die aktuelle Version 6. Auch wenns mühsam ist, ist es dann doch der Haken an der Sache, dass man als Community Version Nutzer mitunter Zeit und Geduld mitbringen muss, wenn man bei einem Thema nicht weiterkommt und man auf die Hilfe anderer angewiesen ist, aber wie schon gesagt, bis zur Version 5 fand sich eigentlich immer ein Weg eine Lösung über die Community zu finden.

Mit der Version 6 scheint sich nun einiges geändert zu haben. Es gibt zwar auch für diese Version eine Dokumentation und auch das Forum dafür, aber auch wenn es die aktuelle Version nun schon seit längerem als produktive Version gibt, ist die Dokumentation dafür im Vergleich zur 5er Version ziemlich dürftig. Vor dem Hintergrund, dass es der 6er Version an elementaren Funktionen zunächst mal erheblich fehlt, landet man sehr schnell in einer Sackgasse, eben weil man über die Doku nicht sehr viel erfährt. Geht es um eigentlich essentliche Funktionen, die man eigentlich als Standard bezeichnen kann, findet man darüber nur etwas, wenn man im Shopware Store danach sucht. Heißt, dass was Shopware da mit der 6er Version anbietet, ist ein rudimentäres Grundgerüst. Damit kann mal zwar einen Shop betreiben, aber es mangelt so ziemlich an allem, was der Markt schon seit inzwischen 20 Jahren kennt. Es ist aber nicht so, dass man jede noch so kleine Grundfunktion nur von Shopware als Plugin dazukaufen muss. Das meiste an Zusatzfunktionen findet man in diesem Store eher von Drittanbietern, was zunächst mal unlogisch klingen mag, weil es ja eigentlich im Interesse der Shopware AG sein müsste nach Möglichkeit selbst von Zusatzeinnahmen profitieren zu wollen. Es ist dann wohl eher so und das hat sich bei dem Ur-Vater (XT:Commerce) aller Shop Systeme zumindest in Deutschland gezeigt, dass es für den Erfolg einer Anwendung wichtig ist ein entsprechendes Öko System aufzubauen. Will heißen, je mehr Dienstleister von einer Anwendung profitieren, um so größer ist der Markt und das Interesse an einer Anwendung. Mit der Shopware Version 6 scheint man das jetzt auf die Spitze treiben zu wollen.

Nicht nur, dass man für den 1st Level Support inkl. Community Version jetzt fast 40.000,- € Euro auf den Tisch legen muss, bekommt man dafür zwar schnellen Support, den man aber zwingend braucht, weil es sowohl an der Dokumentation als auch an grundlegenden Funktionen schlichtweg fehlt. Will man als Dienstleister Support anbieten, könnte man das zwar, aber in Ermangelung von Informationen muss man erstmal Lehrgänge bei Shopware besuchen, die natürlich nicht kostenlos sind, was sich nicht jeder leisten kann. Zumal man sich das ordentlich bezahlen lässt.

Letztendlich zielt das nun neu wirkende Geschäftsmodell von Shopware darauf ab besoders den elitären und somit zahlungskräftigen Kunden zu fokussieren. Und natürlich reißt man damit bei namhaften Agenturen offene Türen damit ein. Vor dem Hintergrund, dass sich zuletzt Carlyle und PayPal mit zusammen 100.000.000,- $ bei Shopware eingekauft haben, ist es nur verständlich, dass man sich ein neues Geschäftsmodell aussuchen, bzw. das alte ändern muss.

Was Shopware mit der Version 6 abgeliefert hat, würde man in der Open Source Szene noch nicht mal eine Beta Version nennen. Es fehlt an allem und das x-fache mehr gab es mit "XTC" schon vor 20 Jahren. Es gibt also absolut keinen Grund dieses Shop System zu verwenden, wenn man nicht zum sog. Adel gehört und man deswegen verpflichtet ist nur solche Anwendungen zu nutzen, die man nur deswegen verwenden muss, weil man sonst unterstellt bekommt, dass man es sich nicht leisten könnte. Shopware will zwar vorgaukeln, dass man mit der 6er Version mehr und besser verkaufen könnte, aber das ist nur Augenwischerei. Um nur ein Beispiel zu nennen, der ADAC https://www.adac-shop.de/ hat sich erst vor kurzem einen neuen Shop geleistet. Natürlich den Shopware Shop in der Version 6. Geschätzte Investition inkl. Shop System und 1st-Level-Support: > 80.000,- Euro und wofür? Für etwas, was man uneingeschränkt anderswo für einen Bruchteil der Kosten bekommt.

Und um nicht falsch verstanden zu werden, natürlich, und das ist eigentlich typisch für OpenSource, muss man als Hersteller einer OpenSource Anwendung schauen, dass man sein Geld anderweitig verdient, was vorrangig über den Support geschieht, aber was Shopware da abliefert, übertrifft nicht nur den guten Geschmack, sondern ist perfide Abzocke!

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Beitrag nerd » 06.03.2022, 22:31 Perfide Praktiken der Shopware AG

80.000 fuer einen "grossen" shop wie ADAC halte ich schon fuer realistisch und nicht zu teuer, da jede menge arbeit reingesteckt werden muss:

- styles und layout an firmenweite grafische styleguides anpassen
- jemand mit frontend erfahrung der das neue layout in css und templates fuer das shopsystem umsetzt
- alte daten und proizesse ins neue system importieren
- workflows testen
- anwaelte bezahlen die schauen ob shop, user daten und rechtliche hinweise alle ok sind
- meetings um konflikte und aenderungen zu diskutieren
- nachbessern

Was viele ignorieren: Die haelfte dieser arbeitsschritte faellt weg wenn man einen neuen shop von 0 startet, und man sich austoben kann wie man will weil es keine alten daten und prozesse gibt die bestimmte anforderungen haben und mit uebernommen werden muessen.

Grob ueberschlagen wuerde ich schaetzten das man mit 80k wahrscheinlich 5 fachkraefte fuer ~4 monate lang beschaeftigen kann. Das ist jetzt nicht so extrem viel ...

supervisior
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Beitrag supervisior » 07.03.2022, 04:53 Perfide Praktiken der Shopware AG

nerd hat geschrieben: 06.03.2022, 22:31 Grob ueberschlagen wuerde ich schaetzten das man mit 80k wahrscheinlich 5 fachkraefte fuer ~4 monate lang beschaeftigen kann. Das ist jetzt nicht so extrem viel ...
Sorry, ich muss Dir da im Wesentlichen widersprechen. Ich mach' Dir aber keinen Vorwurf, da Du vermutlich nicht weißt, wie man mit Shopware einen Shop macht. Der ADAC Shop und 99,99% aller anderen Shopware Shops sind im Grunde genommen schon fertig und müssen auch schon fertig sein, da es nahezu unmöglich ist einen Shopware Shop von Grund auf neu zu machen. Wenn ein Shop anders aussieht als der andere, dann unterscheiden diese sich zu 99,99% nur durch andere Stylesheets. Der HTML Corpus bleibt dabei nahezu unverändert.

Du brauchst also keine 5 Leute dafür, sondern maximal eine/n Layouter*in und eine/n fürs CSS. Extra was programmieren brauchts auch nicht, weil man so gut wie fast alles an Zusatzfunktionen in Form von Plugins im Shopware Shop nachkaufen kann, wobei der ADAC Shop keine Extra Funktionen besitzt.

Nicht nur bei Shopware, sondern den meisten aktuellen CMS/Shop Systemen hast Du inzwischen ein Hyper Framework, also nicht nur ein PHP und CSS Framework, sondern zusätzlich noch ein HTML und JS Framework. Letzteres ist bei Shopware eine Eigenentwicklung, also kein JQuery. Einen Shopware Shop zu machen, basiert immer auf dem Original Theme und man überschreibt nur noch, aber nie den Original Code. Das einzig neue an einem vermeintlich neuen Shopware Shop sind Anpassungen am CSS und dafür brauchts keine 5 Leute. Zumal der ADAC Shop layoutechnisch nun wirklich nicht der Brüller ist.

Lässt man das vorher genannte aber mal komplett außen vor, geht es nicht um die Kosten. Die sollen meinetwegen doppelt so hoch sein. Es geht darum, was man dafür bekommt und damit meine ich jetzt nicht eine schöne Optik, sondern funktionell und da befindet sich die aktuelle Shopware Version in einer Pre-Alpha Version und die versucht man nun so teuer wie möglich auszuschlachten. Im Grunde genommen finanziert man sich mit einer noch nicht marktreifen Version die zukünftige Entwicklung. Das ist das Übel an der ganzen Sache.

staticweb
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Beitrag staticweb » 07.03.2022, 08:02 Perfide Praktiken der Shopware AG

> Einen Shopware Shop zu machen, basiert immer auf dem Original Theme und man überschreibt nur noch, aber nie den Original Code.

Auch bei WP hast du meistens ein parent theme. Was soll daran schlecht sein? Und man kann auch bei SW Themes und Erweiterungen kaufen: https://store.shopware.com/themes-templates/?p=1 Inwieweit Funktionalität überschrieben wird ist immer eine Frage des Geldbeutels.

Und wenn der ADAC wirklich 80k bezahlt hat, dann schlüssele die Summe bitte auf. Erst dann kann man eine seriöse Bewertung vornehmen.

Im übrigen kann ich nirgends Quellen für eine schlechte SW 6 Doku finden.

supervisior
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Beitrag supervisior » 07.03.2022, 08:09 Perfide Praktiken der Shopware AG

staticweb hat geschrieben: 07.03.2022, 08:02 > Einen Shopware Shop zu machen, basiert immer auf dem Original Theme und man überschreibt nur noch, aber nie den Original Code.

Auch bei WP hast du meistens ein parent theme. Was soll daran schlecht sein? Und man kann auch bei SW Themes und Erweiterungen kaufen: https://store.shopware.com/themes-templates/?p=1 Inwieweit Funktionalität überschrieben wird ist immer eine Frage des Geldbeutels.

Und wenn der ADAC wirklich 80k bezahlt hat, dann schlüssele die Summe bitte auf. Erst dann kann man eine seriöse Bewertung vornehmen.

Im übrigen kann ich nirgends Quellen für eine schlechte SW 6 Doku finden.
Du hast den Grundtenor noch nicht verstanden, worum es hier geht. Man kann sicherlich darüber streiten oder diskutieren, ob so eine Parent Theme Architektur nun gut oder schlecht ist, aber das ist nicht der Punkt. Es geht darum etwas noch nicht mal ansatzweise fertiges als das Super Ultimative anzupreisen, aber es hinten und vorne an selbst elementaren Dingen fehlt, es Fehlermeldungen hagelt usw.

Nur weil es eine Doku gibt, was ich mit keiner Silbe in Frage gestellt habe, heißt das noch lange nicht, dass diese Doku vollständig ist.

An den 80 K braucht es nicht viel aufzudröseln. 40 K kostet allein schon der Support und die anderen 40 K ergeben sich aus den üblichen Agentur Preisen, wobei das noch tiefgestapelt ist. Bei Magento zahlst Du dafür mind. das Doppelte, bekommst dafür nicht unweigerlich das Doppelte geboten.

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Beitrag staticweb » 07.03.2022, 08:39 Perfide Praktiken der Shopware AG

> Es geht darum etwas noch nicht mal ansatzweise fertiges als das Super Ultimative anzupreisen, aber es hinten und vorne an selbst elementaren Dingen fehlt, es Fehlermeldungen hagelt usw.

Auf welche Quellen beziehst du dich hier und welche bessere Alternative gibt es in diesem Kontext? Wahrscheinlich wirst du überall die selben Beschwerden hören.

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Beitrag supervisior » 07.03.2022, 08:45 Perfide Praktiken der Shopware AG

staticweb hat geschrieben: 07.03.2022, 08:39 Auf welche Quellen beziehst du dich hier und welche bessere Alternative gibt es in diesem Kontext? Wahrscheinlich wirst du überall die selben Beschwerden hören.
Erstens bin ich zunächst mal meine eigene Quelle. Schließlich mache ich seit 1998 in Online Shops. Darunter auch Shopware. Von daher kann ich den Sachverhalt sehr wohl qualifizieren. Letztendlich kann es aber nur der qualifizieren, der sich erstens schon länger damit beschäftigt hat und zweitens auch weiß, was der Markt seit den letzten fast 25 Jahren so anbietet. Insbesondere die Entwicklung von Shop Systemen. Was Shopware da anbietet, gabs abgesehen von einem anderen Code schon 1998 und davon noch viel mehr.

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Beitrag staticweb » 07.03.2022, 09:03 Perfide Praktiken der Shopware AG

> Erstens bin ich zunächst mal meine eigene Quelle.

Ich verifizieren Informationen grundsätzlich durch mehrere Quellen.

> Schließlich mache ich seit 1998 in Online Shops. Darunter auch Shopware. Von daher kann ich den Sachverhalt sehr wohl qualifizieren. Letztendlich kann es aber nur der qualifizieren, der sich erstens schon länger damit beschäftigt hat und zweitens auch weiß, was der Markt seit den letzten fast 25 Jahren so anbietet.

Dann könntest du ja froh sein, dass du mehr Arbeit hast. Wenn SW 6 tatsächlich so buggy ist.

> Insbesondere die Entwicklung von Shop Systemen. Was Shopware da anbietet, gabs abgesehen von einem anderen Code schon 1998 und davon noch viel mehr.

Sorry, aber das beantwortet meine Frage nicht.

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Beitrag supervisior » 07.03.2022, 09:10 Perfide Praktiken der Shopware AG

staticweb hat geschrieben: 07.03.2022, 09:03 Ich verifizieren Informationen grundsätzlich durch mehrere Quellen.
Das ist beurteilen auf Grund von Hörensagen. Das ist wie mit den Statistiken denen ich nur dann glaube, wenn ich sie selbst gefälscht habe. Es ist aber nicht so, dass ich nur auf mein eigenes Urteil höre. Du musst Dich nur lange genug im Shopware Forum herumtreiben. Jeder zweiter Thread hat ein offenes Ende.
staticweb hat geschrieben: 07.03.2022, 09:03 Dann könntest du ja froh sein, dass du mehr Arbeit hast. Wenn SW 6 tatsächlich so buggy ist.
Ganz im Gegenteil. Also Dienstleister willst Du doch etwas verkaufen und wie soll man etwas ruhigen Gewissens verkaufen, was noch gar nicht fertig oder es fehlerhaft ist?!
staticweb hat geschrieben: 07.03.2022, 09:03 Sorry, aber das beantwortet meine Frage nicht.
Was willst Du jetzt haben? Eine Liste der Bugs, die Du selbst nicht qualifizieren kannst, weil Du Shopware nicht kennst?

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Beitrag staticweb » 07.03.2022, 09:30 Perfide Praktiken der Shopware AG

> Was willst Du jetzt haben?

Das hatte ich bereits weiter oben gepostet:

"Auf welche Quellen beziehst du dich hier und welche bessere Alternative gibt es in diesem Kontext? Wahrscheinlich wirst du überall die selben Beschwerden hören."

> Eine Liste der Bugs, die Du selbst nicht qualifizieren kannst, weil Du Shopware nicht kennst?

Das könnte sich auch schnell ändern. Wenn ich eine Anfrage zu Shopware erhalte wäre ich auch bereit mich dort zeitnah einzuarbeiten. Habe bisher nur WooCommerce, Oxid und JTL gemacht, aber das sollte auch kein Problem darstellen.

supervisior
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Beitrag supervisior » 07.03.2022, 09:42 Perfide Praktiken der Shopware AG

staticweb hat geschrieben: 07.03.2022, 09:30 > Was willst Du jetzt haben?
Das hatte ich bereits weiter oben gepostet:
Und ich hab Dir darauf geantwortet, aber ich will Dir mal ein Beispiel geben, warum ich mich so aufrege. Dieses Beispiel ist zwar nicht real, soll Dir aber aufzeigen, dass es keine Bestätigung von Dritten braucht, um zu der Aussage zu kommen, dass es hinten und vorne an elementaren Dingen fehlt:

Stell' Dir vor es gäbe den Kaufen Button nicht. Bräuchte es dafür eine Bestätigung von anderen, um festzustellen, dass hier was entscheidendes fehlt? Ich glaube nicht, aber wie schon gesagt, dieses Beispiel dient nur der Veranschaulichung der Problematik.

Ein anderes aber sehr reales Beispiel. Ich bin gerade dabei eine Shopware 6 Installation aufzusetzen, bzw. mit Demo Daten zu befüllen. Weniger aus dem Grund, um die Funktionalitäten zu überprüfen, sondern um Shopware in Zusammenhang mit meinen LiteSpeed Programmierungen zu penetrieren, um darüber etwaige Schwachstellen meiner Programmierungen herauszufinden. Also mal eben schnell versucht 20.000 Artikel mit Varianten, Cross Sellings, Herstellern und Kategorien in den Shop zu bringen, was nur über die Importer machbar ist, weil so ziemlich alle Daten in der DB Binaries sind. Weißt wie lange der Importer damit beschäftigt war, bzw. immer noch ist? 4 Tage und ein Ende ist nicht abzusehen! 20.000 Artikel sind zwar nicht Norm, aber auch nicht praxisfern.

staticweb hat geschrieben: 07.03.2022, 09:30 Das könnte sich auch schnell ändern. Wenn ich eine Anfrage zu Shopware erhalte wäre ich auch bereit mich dort zeitnah einzuarbeiten. Habe bisher nur WooCommerce, Oxid und JTL gemacht, aber das sollte auch kein Problem darstellen.
Du stehst hier aber nicht zur Diskussion. Außerdem trifftest Du vom Thema ab, was Du offenbar immer noch nicht verstanden hast.

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Beitrag staticweb » 07.03.2022, 10:12 Perfide Praktiken der Shopware AG

> Also mal eben schnell versucht 20.000 Artikel mit Varianten, Cross Sellings, Herstellern und Kategorien in den Shop zu bringen, was nur über die Importer machbar ist, weil so ziemlich alle Daten in der DB Binaries sind. Weißt wie lange der Importer damit beschäftigt war, bzw. immer noch ist? 4 Tage und ein Ende ist nicht abzusehen! 20.000 Artikel sind zwar nicht Norm, aber auch nicht praxisfern.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies die Regel ist. Wenn man mit Magento in einer Liga spielen will sollten 20k Artikel kein Problem sein.

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Beitrag supervisior » 07.03.2022, 10:19 Perfide Praktiken der Shopware AG

staticweb hat geschrieben: 07.03.2022, 10:12 Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies die Regel ist. Wenn man mit Magento in einer Liga spielen will sollten 20k Artikel kein Problem sein.
Was soll ich dazu sagen, glaub mir, was ich dazu geschrieben habe oder lass es. 20.000 Artikel sind gar nichts. Nicht, dass Shopware mit der Menge an sich nicht klarkäme, aber in spätestens 1 Std. sollten die importiert sein. Sind sie aber immer noch nicht. Ich finds aber gut, dass Du den Vergleich mit Magento erwähnst und man sich auf Seiten von Shopware damit vergleichen will. Aber abgesehen davon müsste man wegen Magento selbst schon einen eigenen Thread aufmachen. Das war schon vom ersten Tag an eine Totgeburt und ist es immer noch!

nerd
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Beitrag nerd » 07.03.2022, 11:36 Perfide Praktiken der Shopware AG

supervisior hat geschrieben: 07.03.2022, 04:53 Du brauchst also keine 5 Leute dafür, sondern maximal eine/n Layouter*in und eine/n fürs CSS. Extra was programmieren brauchts auch nicht, weil man so gut wie fast alles an Zusatzfunktionen in Form von Plugins im Shopware Shop nachkaufen kann, wobei der ADAC Shop keine Extra Funktionen besitzt.
Es geht gar nicht um die programmierarbeit, sondern um die ganzen anderen anforderungen die arbeiten bei grossen unternehmen mit sich bringen. Jede kleine aenderung muss dokumentiert und abgesegnet werden, bei nachfragen muessen sich 3 abteilungen einig werden wie probleme am besten geloest werden, man braucht einen eigenen tester der sicherstellt das die seite barrierefrei und zugaenglich ist und auch auf pc, windows, androis, iphone auf 99% der browser funktioniert und am ende muss nochmal ein anwalt alle moeglichen texte der seite durchgehen. Das sind Q&A, Manager, Designer, Anwaelte, Programmier, Abteilungsleiter von der designfirma (extern), IT dienstleistung (extern) und projektmanager der auftraggebenden firma die alle bezahlt werden wollen.

Und ich glaube auch nicht das es ein plugin "ADAC Kundendaten in shopware importieren" gibt, wenn der ADAC vorher sein eigenes handgestricktes hausinternes system hatte was irgendwann in den 80ern in COBOL entstanden ist. Klar, wenn man von bestehenden open source shops auf shopware umsteigt dann schon, aber bei properitaeren systemen hat man den zonk.

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Beitrag supervisior » 07.03.2022, 12:23 Perfide Praktiken der Shopware AG

nerd hat geschrieben: 07.03.2022, 11:36
Es geht gar nicht um die programmierarbeit, sondern um die ganzen anderen anforderungen die arbeiten bei grossen unternehmen mit sich bringen. Jede kleine aenderung muss dokumentiert und abgesegnet werden, bei nachfragen muessen sich 3 abteilungen einig werden wie probleme am besten geloest werden, man braucht einen eigenen tester der sicherstellt das die seite barrierefrei und zugaenglich ist und auch auf pc, windows, androis, iphone auf 99% der browser funktioniert und am ende muss nochmal ein anwalt alle moeglichen texte der seite durchgehen. Das sind Q&A, Manager, Designer, Anwaelte, Programmier, Abteilungsleiter von der designfirma (extern), IT dienstleistung (extern) und projektmanager der auftraggebenden firma die alle bezahlt werden wollen.

Und ich glaube auch nicht das es ein plugin "ADAC Kundendaten in shopware importieren" gibt, wenn der ADAC vorher sein eigenes handgestricktes hausinternes system hatte was irgendwann in den 80ern in COBOL entstanden ist. Klar, wenn man von bestehenden open source shops auf shopware umsteigt dann schon, aber bei properitaeren systemen hat man den zonk.
Du überziehst die Sache nicht nur etwas. Es besteht zwar immer die Wahrscheinlichkeit, dass es während eines Projekts zu Änderungen kommt, aber wer als Agentur lange genug im Geschäft ist, der kennt auch Kundenverhalten. Von daher gilt zunächst mal Kunde bekommt, was zur Auftragsvergabe spezifiziert und vereinbart wurde. Letztlich beruht darauf auch ein Kostenvorschlag, bzw. die Aufwandsberechnung vor Auftragsvergabe. Zumal das Thema Barrierefreiheit ein ganz eigenes Kapitel ist. Wenn es ums Responsive geht, ist dieses Thema nahezu außen vor. Wofür hat man schließlich ein CSS Framework? Was Du da aber ansprichst, sind Mindestvoraussetzungen, welche essentieller Bestandteil der Spezifikation sind. Das macht eine Qualifizierung einer Leistung aber nicht überflüssig. Letztendlich brauche ich für Regelmäßigkeiten aber keine Armee an Personal, zumal dann nicht, wenn man schon aus Eigeninteresse einer Agentur Prozeduren vorhält, um kostenpflichtige Nacharbeiten, weil selbstverschuldet, erst gar nicht erst entstehen zu lassen.

Du scheinst aber trotzdem noch nicht ganz erfasst zu haben, was es nicht nur, aber besonders im Fall Shopware bedeutet einen Shop zu machen. Der Shop ist im Grunde genommen schon fertig und ich würde einen Teufel tun daran etwas zu ändern, was die Funktionalität im Wesentlichen ändert. Warum auch? Die Funktionen sind ja schon vorhanden, wenn sie denn vorhanden sind, sodass man wie jede andere Anwendung auch den Shop so betreiben kann, wie er vom Hersteller ausgeliefert wird. Die maßgeblich einzige Arbeit besteht darin das CSS der Layout Vorgabe anzupassen. Von daher muss ich Dir noch nicht mal widersprechen, dass es nicht um Programmierung geht. Und natürlich gibt es auch in Shopware eine Import Funktion um Kunden aus einem anderen Datenbestand importieren zu können, aber eben nur Kunden und keine Bestellungen.

Aber auch Du scheinst das Thema hier nicht verstanden zu haben. Es geht nicht darum wie viel etwas kostet. Die Frage ist WOFÜR, wenn das Produkt nur halbfertig ist. Zu meinen Glanzzeiten habe ich für die Shop Erstellung auch 40 K genommen. Das waren dann aber Neubauten vom ersten Pixel links oben bis zum letzten Pixel rechts unten inkl. Individualprogrammierungen und eben nicht nur hauptsächlich CSS Anpassungen.

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