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Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

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cosmico
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Beitrag cosmico » 29.09.2021, 11:35 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

Hallo zusammen,
ich bin frisch als Freiberufler im Online Marketing tätig und schreibe nächsten Monat meine erste Rechnung. Kann mir jemand verraten, wie es üblich ist, abzurechnen, wenn man einen Stundensatz von z.b. € 50 vereinbart hat, man aber 3 Stunden und 13 Minuten aufgewendet hat? Ich gehe nicht davon aus, dass es rechtlich zulässig wäre (und auch nicht fair gegenüber dem Kunden) wenn man auf volle Stunden rundet.

Wie macht ihr das so bzw. was ist üblich und was ist gesetzlich i.O.?

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Hanzo2012
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Beitrag Hanzo2012 » 29.09.2021, 11:50 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

3 Stunden 13 Minuten sind 3,217 Stunden, also 160,83 €.

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arnego2
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Beitrag arnego2 » 29.09.2021, 14:42 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

Du kannst auch auf und abrunden, je nach Verhältnis zu deinem Kunden.
Als Freiberufler hat man oft Direktkontakt zu Kunden und kann so mit Kulanz viel erreichen.

supervisior
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Beitrag supervisior » 11.01.2022, 18:09 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

snowstormokra hat geschrieben: 11.01.2022, 16:44 Ich arbeite seit Jahren als Freiberufler und runde immer auf. Wenn ich 3,12 gemacht habe, runde ich auf 3,30 auf und es war nie ein Problem :)
Das ist der komplett falsche Ansatz und macht Euch zum Abarbeiter, der 5 Mauersteine von links nach rechts trägt. Spätestens nach dem dritten Auftrag beim gleichen Auftraggeber seit ihr so transparent, das der Euch schon bekannte Auftraggeber das Feilschen anfängt, weil er die Arbeitszeit anfängt selbst für Euch zu berechnen. Da kann ich mir gleich einen Handwerker bestellen. Der macht das nämlich wie Ihr.

Um dem zu entgehen nicht Stunden vereinbaren, sondern den Auftrag als Ganzes. Dann liegt es an Euch den Auftrag nach seiner Qualität und Anforderung zu qualifizieren und zu kalkulieren. Wenn Ihr warum auch immer Eure Arbeitskraft irgendwann besser einschätzt, weil die Aufträge hochwertiger werden, lässt sich ein intransparent höherer Auftragswert viel einfacher und ohne Gegenwehr an den Mann bringen.

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arnego2
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Beitrag arnego2 » 12.01.2022, 13:37 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

supervisior hat geschrieben: 11.01.2022, 18:09
Um dem zu entgehen nicht Stunden vereinbaren, sondern den Auftrag als Ganzes. Dann liegt es an Euch den Auftrag nach seiner Qualität und Anforderung zu qualifizieren und zu kalkulieren.
genauso macht man es in der 3ten Welt. :)

Das setzt auch voraus das man abschätzen kann wie lange ein Auftrag braucht um zufrieden abgeschlossen zu sein.

Festpreis Manko sind die Kunden die 15 Male ein Design ändern, und das nicht nur in Farbbestimmung sondern den Aufbau total umbaut. Daher geb ich allen den Tipp alles schriftlich festzulegen, max 3 Änderungen.

supervisior
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Beitrag supervisior » 12.01.2022, 13:53 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

arnego2 hat geschrieben: 12.01.2022, 13:37 genauso macht man es in der 3ten Welt. :)
In der Du offenbar lebst und 300,- Kleinstaufträge erledigst. Nur um Dir mal eine andere Orientierung zu geben, dass es nicht nur die 3.Liga gibt, beantworte mir doch mal die Frage, wie Du in Stunden einen 20k Auftrag in Stunden berechnen willst?
arnego2 hat geschrieben: 12.01.2022, 13:37 Das setzt auch voraus das man abschätzen kann wie lange ein Auftrag braucht um zufrieden abgeschlossen zu sein.
Das darfst mir unterstellen, dass ich das mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung nicht nur hinbekomme, sondern den Kunden Pappenheimer kenne, dass ich so was nicht schon von Haus mit in die Kalkulation einberechne. Der will ja schließlich auch handeln, also geb ich ihm das Gefühl, dass er handeln kann, aber genügend Spielraum dafür da ist, ohne dass ich dabei draufzahle.
arnego2 hat geschrieben: 12.01.2022, 13:37 Festpreis Manko sind die Kunden die 15 Male ein Design ändern, und das nicht nur in Farbbestimmung sondern den Aufbau total umbaut. Daher geb ich allen den Tipp alles schriftlich festzulegen, max 3 Änderungen.
Auch das gilt es zu berücksichtigen und ist bereits Bestandteil der Kalkulation. Letztendlich will ich mir auch einen knausrigen, aber dennoch zahlungskräftigen Kunden erhalten und eben nicht verknausern, weil man am Ende darüber diskutieren/streiten muss, ob auch noch die 4.te Änderung im Preis inbegriffen ist. Damit so was gleich erst gar nicht passiert, bekommt bei Webdesign Aufträgen der Kunde quasi ein Bild gemalen im Sinne von What you see, is what you get.

Wenn Du schon Kritik üben willst, dann vergrößere vorher bitte den geistigen und virtuellen Horizont, dass wir (ich) hier nicht von Kleinstaufträgen rede.

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arnego2
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Beitrag arnego2 » 12.01.2022, 13:59 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

supervisior hat geschrieben: 12.01.2022, 13:53 In der Du offenbar lebst und 300,- Kleinstaufträge erledigst. Nur um Dir mal eine andere Orientierung zu geben, dass es nicht nur die 3.Liga gibt, beantworte mir doch mal die Frage, wie Du in Stunden einen 20k Auftrag in Stunden berechnen willst?
Deine Welt will ich dir nicht zerstören daher 20 000 * 15 = 300 000

Ab einer gewissen Stundenzahl wird allerdings bei uns verhandelt. Aufträge die wir nicht machen können, da sie den Rahmen sprengen, lehnen wir dankend ab.

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Beitrag supervisior » 12.01.2022, 14:01 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

arnego2 hat geschrieben: 12.01.2022, 13:59 Ab einer gewissen Stundenzahl wird allerdings bei uns verhandelt. Aufträge die wir nicht machen können, da sie den Rahmen sprengen, lehnen wir dankend ab.
Wo die Grenze ja scheinbar schnell erreicht sein dürfte, zumindest könnte man das Deinen Ausführungen zufolge meinen.

Egal, lass Dich weiterhin wie einen Handwerker ansehen. Ich bin in jedem Fall keiner.

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Beitrag arnego2 » 12.01.2022, 14:59 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

supervisior hat geschrieben: 12.01.2022, 14:01 Wo die Grenze ja scheinbar schnell erreicht sein dürfte, zumindest könnte man das Deinen Ausführungen zufolge meinen.

Egal, lass Dich weiterhin wie einen Handwerker ansehen. Ich bin in jedem Fall keiner.
Mit den Begriffen scheinbar, offenbar etc machst du dir keine Freunde.
Was hast du denn gegen Handwerker. Designer, Programmierer, selbst Marketeer sind nichts besseres. Wenn man mal die Lehrzeit mit ansieht und was sich alles als SEO verkauft nur um Google zu wiederholen ist ein Handwerker besser, oft auch besser ausgebildet. Was sich die Manager für Sachen erlauben kann sich kein Handwerker erlauben.

Für die hiesigen die häufig an Selbstüberschätzung leiden ist die Ablehnung der Stundenlogik tödlich. Kenne Leute die 6 Wochen gebraucht haben um einen Auftrag zu erledigen der in Ihren Augen schnell zu machen war.
Zuletzt geändert von arnego2 am 16.01.2022, 13:57, insgesamt 1-mal geändert.

supervisior
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Beitrag supervisior » 12.01.2022, 15:09 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

Ich hab nix gegen Handwerker, ganz im Gegenteil, aber nur, weil ich ein Dienstleister bin, bin ich deswegen kein Handwerker, wobei selbst ein Handwerker ab einer bestimmten Projektgröße nicht mehr in Stunden abrechnet. Er macht eine Kalkulation für die voraussichtlich benötigte Arbeitszeit an Hand von Erfahrungswerten, kalkuliert aber etwaige nicht vorsehbare Ereignisse ein, die er ansonsten selbst tragen müsste, wenn er sich auf Stunden festlegt. Zumal man bei Stundenabrechnung sehr schnell transparent und kalkulierbar wird, was einem bei etwaigen Nachverhandlungen oder eher noch bei Folgeaufträgen zum Verhängnis wird.

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Beitrag HelgeSchneider » 16.01.2022, 11:29 Nach Stunden abrechnen ... und bei 1 Std. 13 Minuten?

@cosmico: Bei allen Projekten wo ich bisher war wurde immer auf 15 Minuten gerundet. Ich hatte mal eine Rechnung geschrieben die kam wieder zurück, weil der Kunde meine Rechnung nicht in die Buchhaltung eingeben konnte, weil ich auf 5 Minuten gerundet hatte ... :P

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