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Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

Alles über Google diskutieren wir hier.
RetoR
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Beitrag RetoR » 23.07.2020, 10:35 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

Hallo,
Geocoding nutze ich erst seit ein paar Monaten.
Seit 15. Juli werden für die Geocoding API kosten berechnet, obwohl in den letzten 30 Tagen (also zur Hälfte noch im Juni) nur 65.000 Anfragen der Geocoding API und 450der Maps JavaScript API erfolgten.
Selbst diese Zahlen kommen mir hoch vor, meldet Google-Analytics doch nur 900 Seitenaufrufe der Seiten mit der Maps von Google.

Die Abrufzahlen in Geocoding sind an einem Tag explodiert. Den Grund kenne ich nicht.

Mir stellen sich diese Fragen:
  • Kann der Aufruf der Google-Karte bei einer Sitzung ein zig-faches an Anfragen nach sich ziehen? Es geht dabei nur um die Anzeige eines Standortes.
  • Können die Zahlen von Analytics und Geocoding API so weit auseinander liegen?
  • Kann ein tägliches Kostenlimit eingebaut werden? Gefunden habe ich nichts. Nur die Warnmeldung, wenn ein Limit erreicht ist.
Danke. An Google habe ich mich noch nicht gewandt, da ich zunächst einen Fehler bei mir vermute.

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Hanzo2012
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Beitrag Hanzo2012 » 23.07.2020, 12:09 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

Könnte das vielleicht ein Angriff von jemandem sein, der dir Böses will? Ähnlich wie Klick-Betrug durch Konkurrenten bei AdWords, um deine Kosten in die Höhe zu treiben.

supervisior
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Beitrag supervisior » 23.07.2020, 13:43 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

Geocoding? API? Google Analytics? Kostet was?

Ich nutze zwar kein GA, nutze aber die Funktion zur Anzeige der Maps, aber nicht für meinen Standort, sondern über Orts- und Adressenangaben den Standort von anderen und ich zahl da nüscht dafür!

staticweb
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Beitrag staticweb » 23.07.2020, 13:59 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

> Kann der Aufruf der Google-Karte bei einer Sitzung ein zig-faches an Anfragen nach sich ziehen? Es geht dabei nur um die Anzeige eines Standortes.

Jede Bewegung der Karte hat einen Abruf zu Folge. Das summiert sich dann.

Einen Aufruf deiner Seite mit einem API-Call gleichzusetzen ist schon ziemlich naiv.

staticweb
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Beitrag staticweb » 23.07.2020, 14:05 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

> Geocoding? API? Google Analytics? Kostet was?

Die Monetarisierung der Google Dienste wurde vor einiger Zeit verschärft. Das wurde auch hier im Forum thematisiert.

Aufrufe mit einem Volumen von 200$ sind jeden Monat kostenlos.

Was das jetzt mit GA zu tun haben soll musst du selbst wissen.

https://cloud.google.com/maps-platform/pricing?hl=de

> Ich nutze zwar kein GA, nutze aber die Funktion zur Anzeige der Maps, aber nicht für meinen Standort, sondern über Orts- und Adressenangaben den Standort von anderen und ich zahl da nüscht dafür!

Mit diesem Satz kann ich nichts anfangen.

RetoR
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Beitrag RetoR » 23.07.2020, 14:28 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

staticweb hat geschrieben:
23.07.2020, 13:59
Einen Aufruf deiner Seite mit einem API-Call gleichzusetzen ist schon ziemlich naiv.
Genau so sehe ich mich. Leider.
Nach der ersten Antwort auf meine Frage im Forum habe ich nochmals genau nachgeschaut und bin auf den Button "Support" gestossen. Dort habe ich meine Frage reingestellt. Und schon ist ein Antwort da. Man kann die Nutzung der API einschränken. Da geht es aber schon los. Nachdem ich (ohne Englisch-Kenntnisse / ist mein Problem) auf der 3. Verweis-Seite gelandet bin, habe ich gemerkt, dass ich mich besser auf die Suche nach einem Fachmann mache, der die Einstellung vornimmt. Denn mir ist nicht klar, ob die einzustellenden Beschränkungen auch tatsächlich eine Kostenbeschränkung beinhaltet.
Werde aber nochmals (morgen) alles genau ansehen und auf Youtube suchen. Eine Feststellung kann ich jetzt schon treffen: Ich bin grundsätzlich nicht gegen die Dienste von Google. Aber solche Anleitungen mit zig Verzweigungen kann sich nur ein Anbieter leisten, der sich keine Sorge um Kunden machen muss.

Danke für die bisherigen Antworten.
Eine Frage hätte ich, bevor ich weiter suche: Ist die Beschränkung auf ein tägliches EURO-Limit möglich? Aber vielleicht bin ich da auch zu naiv. :(

staticweb
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Beitrag staticweb » 23.07.2020, 17:01 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

> Ist die Beschränkung auf ein tägliches EURO-Limit möglich?

- pro Tag
- pro 100 Sekunden
- pro 100 Sekunden / User

Musst du dir selbst ausrechnen, wenn das Budget verbraucht ist.

RetoR
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Beitrag RetoR » 23.07.2020, 17:54 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

staticweb hat geschrieben:
23.07.2020, 17:01
- pro Tag
- pro 100 Sekunden
- pro 100 Sekunden / User
Musst du dir selbst ausrechnen, wenn das Budget verbraucht ist.
Danke staticweb. Dann weiss ich, dass ich nicht umsonst suchen werde.
Grüße

nerd
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Beitrag nerd » 27.07.2020, 05:29 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

RetoR hat geschrieben:
23.07.2020, 10:35
Hallo,
Mir stellen sich diese Fragen:
  • Kann der Aufruf der Google-Karte bei einer Sitzung ein zig-faches an Anfragen nach sich ziehen? Es geht dabei nur um die Anzeige eines Standortes.
Ich benutzte die o.g. apis ebenfalls. Allerdings fuehre ich die abfragen serverseitig (und nicht via js vom client aus) durch. Damit habe ich viel bessere kontrolle ueber die anzahl der abrufe, und da das ganze ueber curl laeuft lassen sich abrufe auch ohne viel aufwand von der curl libary cachen.

Der trick dabei ist, die genauigkeit wenn moeglich runterzuschrauben (also statt lat:12.345678 & lng: 12.345678 z.b. nur lat:12.34 & lng: 12.34 abfragen), damit wirklich nur abfragen geschickt werden wenn sich der standort merklich aendert, und nicht alle 2 meter wenn der user im bus sitzt.

Der freund eines bekannten hat mir heimlich berichtet dass er die zurueckgegebenen werte zu ortsangaben in seiner eigenen datenbank ablegt und fragt nur google ab wenn er die daten nicht schon selbst hat - ist aber laut google TOS verboten; deswegen mache ICH das selbst natuerlich nicht ...

staticweb
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Beitrag staticweb » 27.07.2020, 09:12 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

> Der trick dabei ist, die genauigkeit wenn moeglich runterzuschrauben (also statt lat:12.345678 & lng: 12.345678 z.b. nur lat:12.34 & lng: 12.34 abfragen), damit wirklich nur abfragen geschickt werden wenn sich der standort merklich aendert, und nicht alle 2 meter wenn der user im bus sitzt.

Bei 2 Stellen nach dem Komma hast du aber schon Kilometer Sprünge. Das funktioniert dann nur bei einem niedrigen Zoom-Level.

RetoR
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Beitrag RetoR » 30.07.2020, 15:26 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

Geschafft. Mit der Anleitung auf "emde-it-loesungen.de/techtalk/web-entwicklung/google-apis-mit-abrechnung.html" habe ich die verschiedenen Beschränkungen hinbekommen. Mit den für mein Problem überdimensionierten Erklärungen und Verweisen von Google hätte ich es nicht geschafft.
nerd hat geschrieben:
27.07.2020, 05:29
Ich benutzte die o.g. apis ebenfalls. Allerdings fuehre ich die abfragen serverseitig (und nicht via js vom client aus) durch. Damit habe ich viel bessere kontrolle ueber die anzahl der abrufe, und da das ganze ueber curl laeuft lassen sich abrufe auch ohne viel aufwand von der curl libary cachen.
....
Danke für den Tipp. Würde mich aber noch mehr überfordern. Ich kenn schon nicht den Unterschied zwischen serverseitigen Abfragen (ist lt. Google bei mir scheinbar so) und per js vom client (was ist das eigentlich? will jetzt aber kein Fass mehr aufmachen).

Danke und Grüße

supervisior
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Beitrag supervisior » 30.07.2020, 15:49 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

RetoR hat geschrieben:
30.07.2020, 15:26
Danke für den Tipp. Würde mich aber noch mehr überfordern. Ich kenn schon nicht den Unterschied zwischen serverseitigen Abfragen (ist lt. Google bei mir scheinbar so) und per js vom client (was ist das eigentlich? will jetzt aber kein Fass mehr aufmachen).
Was der Kollege @nerd da beschrieben hat und er betont, dass er so was niemals machen würde, ist ein unerlaubter Hack, der die Abfragen an Google aushebelt, bzw. umgeht, damit Google nicht mitzählen und somit nicht abkassieren kann.

Klar? ;)

nerd
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Beitrag nerd » 30.07.2020, 23:22 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

RetoR hat geschrieben:
30.07.2020, 15:26
Danke für den Tipp. Würde mich aber noch mehr überfordern. Ich kenn schon nicht den Unterschied zwischen serverseitigen Abfragen (ist lt. Google bei mir scheinbar so) und per js vom client (was ist das eigentlich? will jetzt aber kein Fass mehr aufmachen).
Normalerweise ist es so, dass deine besucher eine abfrage "wo liegt bielefeld" an googles geocoding service schicken wenn sie deine webseite nutzen und du irgendwelche koordinaten brauchst. Wenn 1000 besucher nach bielefeld fragen, wirst du 1000x dafuer zur kasse gebeten.

Du kannst aber genausogut deinen webserver via PHP die selbe abfrage an google schicken lassen, das ergebniss bei dir lokal speichern, und deine besucher beziehen das (zwischengespeicherte) ergebnis dann von deinem server. Dabei fragst du nur 1x den standort von bielefeld von google ab, und alle folgenden anfragen kommen (kostenlos) aus deinem cache.

RetoR
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Beitrag RetoR » 31.07.2020, 12:41 Geocoding wird berechnet, obwohl nach meiner Meinung die Abfrgen weit unter der Freigrenze von 100.000 Abrufen liegen.

Danke nerd,
Prinzip verstanden. Wäre mit meinen Kenntnissen nicht umsetzbar...

Danke supervisior
... und weil unerlaubt auch leicht die Finger davon zu lassen.

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