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Kann man von Webseiten leben?

Hier kannst Du Deine Fragen zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) stellen.
GBK667
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Beitrag GBK667 » 23.04.2014, 15:47 Kann man von Webseiten leben?

1 Webseite hier.

Ca. 3 Jahre alt, neben der Vollzeitarbeit aufgebaut.English..und mit nem Fokus auf Bilder /Kunst und nicht wirklich nem Money-Bereich. Nach ca. nem halben Jahr erste Werbungen eingefügt, verschiedene Werbearten ausprobiert. Hobbyseite an der ich fast jeden Tag mit Ehrgeiz und Spaß arbeite.

Mittlerweile kleine dreistellige Summen die dabei herumkommen. Wenns so läuft wie in den letzten beiden Jahren habe ich ca. 30-40% mehr Besucher pro Jahr und dementsprechend höhere Einkommen. Mit viel Arbeit und dem richtigen Riecher manchmal bin ich vielleicht bei 1000 Euro in 2-4 Jahren. Also immer noch alles halblang und nebenbei. Aber dafür auch nicht mit beruflichen/finanziellen Ehrgeiz sondern mehr Spaß daran was aufzubauen das man selbst mag und das auch andere mögen und sich daran beteiligen.

Evtl könnt ich auch früher oder später was über Kickstarter oder Patreon reissen..hab ähnliche Projekte gesehen die sich nun über Spenden von Leuten die es gut finden finanzieren anstatt über Online Werbung.

Um zu deiner Frage zurückzukommen: Ja, es lässt sich sicher auch heute noch Kohle machen Online, aber man muss die Materie verstehen..den ganzen SEO Krams...wissen was man macht und wozu..und..ganz wichtig..Für Wen.

Es ist ne Menge und viel Arbeit wenn man damit gut Kohle machen möchte.

Sag ich jetzt mal als der Hobby-SEO auf Abbakus ;)

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Rasputin
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Beitrag Rasputin » 23.04.2014, 15:56 Kann man von Webseiten leben?

DrFreudig hat geschrieben: Hat jemand von euch eigentlich schonmal versucht ein Projekt komplett zu automatisieren? Also Domain erstellt und die Seite von nem Virtuellen Assistenten bauen lassen, SEO ebenfalls von nem Inder machen lassen und den Content dann von Textbroker oder Content.de erstellen lassen?
Ich stelle mir das recht amüsant vor, weiß aber auch, dass die Kosten dafür wohl in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stehen würde.
Es gibt Leute, die betreiben viele Hundert Websites. Diese "Projekte" widmen sich meistens kleinen Nischen, werfen pro Seite nicht viel Geld ab - aber die Masse machts. So viele Seiten lassen sich nur wuppen, wenn jeweils nur wenig Energie hineinfließt.

Ich persönlich habe ein Dutzend Seiten und bin recht zufrieden damit. Nur ein oder zwei Projekte ist zu gefährlich, denn der nächsten Penguin klingelt vielleicht auch bei dir (oder mir).

Vegas
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Beitrag Vegas » 23.04.2014, 16:11 Kann man von Webseiten leben?

DrFreudig hat geschrieben:Das Internet macht einem den Mund ja schon wässrig, weil diejenigen, die ihre Einnahmen bekannt geben meist auch von großen Zahlen schreiben. Zusätzlich habe ich grade am Wochenende die "4-Stunden-Woche" von Ferriss gelesen und blauäugig gesehen ist ja alles ganz einfach und man muss nur ne halbe Stunde in der Woche arbeiten :D
Ja, nur schreibt niemand der wirklich Geld mit eigenen Seiten verdient Guides wie man mit eigenen Seiten Geld verdient. Diese Guides schreiben Leute um Geld zu verdienen, nicht weil sie es schon an anderer Stelle verdient haben. Luftschlösser die in der Theorie toll klingen, aber das ist als wolle die Kuh dem Schaf das Fliegen beibringen.

Hinzu kommt: Viele Leute schreiben über Einnahmen, verschweigen aber die Kostenseite. Wenn ich über gekaufte Klicks 10000€ einnehme, schön, aber wenn ich dafür 9800€ ausgebe nicht mehr wirklich.

Das soll nicht heißen, daß sich mit eigenen Projekten kein Geld verdienen läßt, aber seinen gesamten Lebensunterhalt auf dem Wohlwollen von Google gegenüber eigenen Seiten aufzubauen ist sicher riskant. Wir haben nicht mehr 1999, wo man eine Seite ins Netz stellen konnte und Hauptsorge war, ob das Hosting mit dem Besucheransturm klarkommt. In vielen Bereichen sind mehr oder minder viele große und etablierte Anbieter unterwegs, die richtig Geld in die Hand nehmen, der Aufwand da mitzuhalten steigt stetig.

Ich will Dir nichts ausreden, DrFreudig, aber auf einen der gut verdient kommen 100 die irgendwo rumkrebsen und sich über ein paar Euro fünfzig freuen. Insofern: nebenbei loslegen, Erfahrung sammeln, langsam skalieren, wunderbar...aber als Haupteinkommensquelle aus die Schnelle, streichen.

Ein Tipp der Gold Wert ist kommt von Lollipop: Zeitlose Themen ohne erheblichen Pflegeaufwand. Der neue Fernseher ist in 12 Monaten das Auslaufmodell, das niemand mehr sucht und haben will. Die quietschgelbe Hose ist heute hipp und in zwei Jahren traut sich damit niemand mehr auf die Straße. Ohne stetige Updates, weg vom Fenster. Welche Attraktionen Barcelona bietet oder warum der Mensch unbedingt die Hundehalterhaftpflicht braucht, ist auch in 5, 10 oder 20 Jahren Jahren noch aktuell.
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Vojvodinac
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Beitrag Vojvodinac » 23.04.2014, 16:12 Kann man von Webseiten leben?

Natürlich kann man davon Leben nur ist es ein sehr langer weg. Mann muss halt die gewisse Geduld haben und ein gutes Konzept. Ich sehe die einzige Gefahr in dem ganzen entweder überarbeitet man sich oder man macht zu wenig. Es ist oft schwer den mittleren Weg zu finden. Meistens muss man sehr langfristig planen. Ich gebe dir ein freundschaftlichen Rat wen du das in Erwägung ziehst schau das du Minimum 2 - 3 Projekte auf die Beine stellst um dein Risiko zu Minimieren. Das ist wie ein Fond 50 % Sichere Anlagen 50% Riskante Anlagen.
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Beitrag klausg » 23.04.2014, 17:12 Kann man von Webseiten leben?

Also ich lebe auch von meiner Seite - hab zwar nur 1 Seite, die mir das ermöglicht, aber dafür hab ich aktuell auch nur ein paar Stunden, wo ich diese betreuen muss :)

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Wulfman
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Beitrag Wulfman » 23.04.2014, 18:01 Kann man von Webseiten leben?

Mit einer zu ernährenden Familie im Rücken würde ich mich niemals mit dem Vorsatz davon leben zu können in so ein Unternehmen stürzen. Da brauchst Du andere Sicherheiten. Die Webseiten kannst Du ja nebenher machen und wenn sie laufen gut, wenn nicht, hast wenigstens keinen Schuldenberg angehäuft.

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Beitrag DrFreudig » 23.04.2014, 18:41 Kann man von Webseiten leben?

Vielen Dank für die wunderbaren Tipps! Die lesen sich wirklich ernstgemeint, vernünftig und hilfreich!

In ein Abenteuer werde ich mich ganz sicher nicht stürzen. Ich möchte das Handwerkszeug lernen, ein bisschen rumprobieren und wenn es Einnahmen gibt, dann werde ich einen Wechsel in das Vollzeit-IM überlegen, aber nicht ohne Sicherheiten für mindestens 12 Monate ohne Einkommen.

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Beitrag Lollipop » 24.04.2014, 10:34 Kann man von Webseiten leben?

@Wulfman: Ich hab schon auch nen Plan B und C im Rücken, sollte mein Hauptbusiness mit den Webseiten irgendwann den Bach runter gehen ;-) Ich bin da keiner der Luftschlösser baut. Aber Risiken hast du in jedem Job obs hier eben Google ist, oder als Angestellter der durchgeknallte Chef oder in anderem Business die Konkurrenz. Da ziehe ich gegenüber so mancher Willkür doch Google vor, die zumindest klar definierte Regeln haben an die sie sich auch meistens halten. So aus dem nichts heraus ist mir noch keine Webseite von Google abgeschossen worden. Bei näherer, und vor allem objektiver Analyse gibt's doch eigentlich immer einen nachvollziehbaren Grund warum die Seite gestorben ist. Ja ich weiß, es gibt hier im Forum auch einige Kollegen, die genau das Gegenteil behaupten ;-)

@Dr. Freudig: Ich betreibe derzeit rund 15 Projekte, wobei aber mehr als die Hälfte quasi nur noch Resterampe sind, da die von Panda und Pinguin gründlich aufgefressen wurden und sie sich nicht gelohnt haben viel Energie reinzustecken um sie zu retten.

Ich rate auf jeden Fall auch, das ganze als Hobby anzugehen, viel lesen und lernen beim Umsetzen usw. bis da vielleicht mal genügend Erfolge bei rumkommen um wirklich davon zu leben. Und auf jeden Fall mehr als 1 oder 2 Projekte aufziehen um das Risiko möglichst breit zu streuen.

Tryle
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Beitrag Tryle » 24.04.2014, 15:14 Kann man von Webseiten leben?

Also ich finde es faszinierend, wenn Leute von Webseiten, Miniseiten etc leben können. Ich wüsste garnicht, wie man da anfangen sollte oder welche Themen die meisten Leute anzieht.

Aber ich habe eine ganz andere Idee, die auch mit Hilfe von Webseiten umgesetzt werden muss und vielleicht zu einem schnelleren Erfolg führen könnte:

Es gibt doch diese Verwertungsgesellschaft für Wort. Blogger und alle Autoren die nun kostenlos Texte im Internet veröffentlichen und 1500 Zugriffe aufwesien können (pro Kalenderjahr), können den Text bei der Verwertungsgesellschaft anmelden und eine Tantieme erhalten (liegt derzeit bei 10,- pro Text, war vor einigen Jahren noch viel höher).

Das Geld stammt aus den gesetzlichen Abgaben der Händler und Hersteller für Kopiergeräte, Scanner, CD-Brenner etc und es wird ein kleiner Teil an die Verwertungsgesellschaft gezahlt. Die jährliche Summe liegt glaub bei ca. 70 Millionen.
Sucht via google mal nach der VG Wort, das gleiche gibt es auch für Bild und Fotografie etc aber da muss man einem Berufsverband angehören.

Da ich schon ca. 40 Gedichte geschrieben habe, würde ich diese gerne im Netz streuen. Mir wurde via Mail mitgeteilt, dass man für den gleichen Text jeweils eine Tantieme bekommt, wenn dieser auf verschiedenen Seiten gestreut ist und die Mindestzugriffszahl erreicht ist. Theoretisch wäre dies Möglich, indem ich ca. 30 Webseiten aufbaue und die Sachen dort publiziere. Danach jeweils eines der Gedichte via Link auf Facebook bewerben und jedesmal als Link eine andere Seite angebe. Da ich dann auf jeder Webseite die gleichen Texte habe, müssten die Zugriffe gleichmäßig auf allen Seiten erfolgen...dann jeweils immer mit ca. eine Woche Abstand bewerben...ich meine...1500 Zugriffe dürften doch kein Problem sein.

Der Haken:
es muss im Sourcecode der Seite die Zählpixel eingebunden werden, über welche die Zugriffe gemessen und an die VG Wort übermittelt werden, danach wird der Text noch geprüft und eine Jury entscheidet dann über die Freigabe für die Ausschüttung. Ich denke bei Blogeinträgen, Artikelreviews etc gibt es keinerlei Probleme, aber es muss eine Mindestanschlagszahl von 1800 vorhanden sei (inkl. Leerzeichen).
Bei Lyrik/Gedichten entfällt diese Regelung, daher probiere ich dies aus, da ich schon alles fertig habe. Die Nische in diesem Umfeld ist die Jugendkultur der Emos/Scenemodels...da gibt es zig tausende die sich allesamt auf FB tummeln.

Allerdings weiß man erst nach einem Kalenderjahr, ob die Zugriffe nun erfolgt sind und die Texte anerkannt wurden, solange tappt man im dunkeln. Für nebenher ist es dennoch ein gutes Projekt.


@GBK667
Du hast doch erwähnt, dass du eine Seite im künstlerischen Umfeld aufgebaut hast und dort bereits Einnahmen erzielst.
Hast du bereits Erfahrung, wie man sich quasi als Künstler präsentiert oder wie man eventuell an ein Kunstmanagement herankommt, um eigene Werke wie Anne Stoke, Victoria Frances zu verbreiten?
Ich möchte etwas ähnliches aufbauen, auch wenn es wirklich harte Arbeit bedeutet. Für Facebook habe ich schon ein Script gebastelt, mit dem ich dann einige Sache verlose...aber Leute nur teilnehmen können, wenn sie über die App mindestens 50 Personen einladen :) Dann hol ich mir aus den ganzen Modelgruppen (tattoo, piercing, alternative models) die ganzen IDs und schalte gezielt Werbung, indem ich diese im Werbemanager importiere. Auch das ist nützlich, wenn ich demnächst einen Shop für eigenen Silberschmuck einbinde (ich sage dazu nur, rainbowsilver.com, günstiger kann mans nimma herstellen lassen und es handelt sich da um 3D Drucktechnik mit Silber, keine Kinderhandarbeit).

Wenn hier jemand ist, der wirklich außerordentliche Summen verdient und eventuell in meine Projekte investieren würde/möchte, wäre ich gerne für ein Gespräch offen :)
Kickstarter versuche ich ebenfalls noch

Hanzo2012
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Beitrag Hanzo2012 » 24.04.2014, 18:12 Kann man von Webseiten leben?

Die Idee mit VG Wort ist gut. Mal schauen, ob ich auch was in dieser Richtung mache.
Ich habe mal ein Buch geschrieben und bekam darüber auch schon beachtlich viel Geld.

Tryle
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Beitrag Tryle » 24.04.2014, 19:27 Kann man von Webseiten leben?

Ich möchte das ganze mit der VG Bildkunst koppeln, indem ich zu den Gedichten noch Illustrationen erstelle. Mir ist aufgefallen, dass mir nur weibliche Personen von dort per mail geantwortet haben und wenn ich zu den Texten was ansehnlich erstelle, ist die Chance sehr hoch, dass auch alles für die Tantieme freigegeben wird :) was poetische Dinge betrifft, sind weibliche Personen nunmal empfänglicher dafür und mit Illustrationen zu jedem Text sieht das ganze schon recht aufwendig aus und ich kann die Bilder bei der VG Bildkunst zusätzlich anmelden, wenn ich in einem Illustratoren Berufsverband bin.

Ist halt auch eine interessante Möglichkeit via Internet und Webseiten etwas zu verdienen und sollte man keinesfalls ausser acht lassen, zumal man was langfristiges aufbauen kann.
Man muss halt dafür sorgen, die 1500 Zugriffe pro Text zu erreichen.
Wenn man keine zaehlmarken einbauen kann und man seine texte so verbreitet ohne Zugriffszahl zu messen, kann man den Text für die Sonderziehung anzumelden, das gibt aber glaub nur 2,50 pro Text..kann sich aber summieren, wenn man alles was man bisher geschrieben hat quasi hundertfach verteilt :)

Nachtrag: max. kann man 2000 Zaehlpixel pro Jahr erhalten, was einer Summe von mind. 20.000,- entspricht..mehr wenn man glaub jeweils 5000 Zugriffe pro Text erreicht. Bei Bildern und Fotografien ist es auf 100 Bilder pro Webseite beschränkt, aber dafür werden keine Zugriffszahlen verlangt. Also ein Fotograf mit 5000 Fotos bekommt nur 100 vergütet, aber da hab ich keine Zahlen vor mir und weiß nicht, wieviel Eur man erhält

Lollipop
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Beitrag Lollipop » 24.04.2014, 20:10 Kann man von Webseiten leben?

Wenn du schlau gewesen wärst, hättest du das hier nicht öffentlich besprochen ;-) Denn je mehr Publisher bei der VG Wort ihre Texte melden umso mehr Leute balgen sich um den ausgeschütteten Geldpool und die Vergütung je Text wird immer geringer. Allerdings geht eh der mit Abstand größte Anteil an Verlage und sonstige Autoren. Die Ausschüttungen für Onlineautoren sind da im einstelligen Prozentbereich. Seit einiger Zeit wird allerdings vor Gericht darum gestritten ob Verlage überhaupt ein Recht auf die Tantiemen haben, da das ja eigentlich eine Urheberabgabe ist. In erster Instanz sah es nicht gut für die Verlage aus. Wenn das endgültig wird, könnten die Tantiemen für alle Autoren durchaus nochmal beachtlich steigen.

Das mit den Zugriffen ist zwar im Prinzip so richtig wie du das schreibst, aber keiner weiß ab welcher Verweildauer usw. ein Zugriff überhaupt gewertet wird. Das ganze System ist für die Publisher eine echte Blackbox und ich habe schon so manches erstaunte Gesicht gesehen, als von den 500 vermeintlich guten Texten mit anscheinden ausreichend Zugriffen (laut GA) am Ende nur ein kleiner Teil wirklich vergütet wurde. Davon ab reicht es nicht aus einfach die Zählpixel einzubinden. Man muss jedes Jahr zu einem bestimmten Zeitpunkt jeden Artikel der die Mindestzugriffszahl erreicht hat händisch im System zur Ausschüttung anmelden. Bei mehreren 100 Artikeln ist das kein Spaß (auch weil es nur eine Zuordnung der Artikel über eine Schlüsselnummer gibt, die man händisch beim Anlegen dem passenden Artikel selbst zuordnen muss wenn man wissen will welcher Artikel denn nun die Schwelle geschafft hat).

Davon ab ist das ganze Auswertungssystem vollkommen undurchsichtig und schlecht umgesetzt. Das hat definitiv für viele Autoren eine echte Hemmschwelle sich darauf einzulassen. Übrigens sieht man während der Zählphase über das Jahr hinweg auch nicht wieviele Zugriffe ein einzelner Artikel hat. Erst am Ende wird ein ja oder nein ausgegeben.

Spann-Ung
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Beitrag Spann-Ung » 24.04.2014, 21:20 Kann man von Webseiten leben?

Wenn Du wüsstest...
Kurz: Ja, geht. Gib Gas.

Hanzo2012
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Beitrag Hanzo2012 » 25.04.2014, 08:43 Kann man von Webseiten leben?

Lollipop hat geschrieben:aber keiner weiß ab welcher Verweildauer usw. ein Zugriff überhaupt gewertet wird.
Das können die gar nicht messen, da immer nur genau eine Anfrage an den VG-Wort-Server geht. Egal ob du 1 Sekunde auf der Seite bist oder 10 Stunden.

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Beitrag Tryle » 25.04.2014, 10:41 Kann man von Webseiten leben?

Ich teste das erst einmal mit 1 oder 2 seiten. Ich mein, wenn man da nun dutzende miniseiten erstellt, dann sehn die ja, dass man des selbst gemacht hat um vom Topf was abzugreifen. Anders wäre es mit verschiedenen Blogs. Also um die vollen 2000 zaehlpixel zu gebrauchen, muss ich 50 Texte auf 40 Webseiten streuen. Wird denn die Webseite selbst auch geprüft, also der Inhalt oder wäre das vollkommen egal? Ich mein ja noch immer, dass 1500 Zugriffe in einem Jahr pro Seite möglich sind. Man muss dann nur alle Texte auf eine Seite bringen, sodass diese nicht erst angeklickt werden müssen. Bei meinen Gedichten ist das bestimmt machbar, da man diese auch von der Textgroesse her klein halten kann.
Mal schauen, ob ich das umsetzen kann. Im Grunde ists ja egal, was man auf welcher Seite veröffentlicht, denn frei zugänglich ist es ab da ja und darum geht es der VG Wort. Man erhält die Tantieme für einen frei zugänglichen Text
Der Aufwand ist es kir Wert, da es auch als Werbung für meinen Künstlernamen gilt und ich die Einnahmen in eine Künstleragentur stecken kann, um fertige Illustrationen a la Anne Stoke mainstreamartig zu verbreiten. Die meisten die echt Klasse malen können, scheitern an der Vermarktung, da man heutzutage Selbstdarsteller sein muss (tausend facebookfreunde, Abonnenten etc.)

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